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Handelsstrategie

Trump explodiert bei Taco-Frage – „Eine der gemeinsten Fragen

Trump explodiert bei Taco-Frage – „Eine der gemeinsten Fragen
EPA-EFE/WIN MCNAMEE
2 Min. Lesezeit |

Donald Trumps Zollpolitik gerät zunehmend unter Druck. Der US-Präsident, der in den vergangenen Monaten mit einer Reihe von Strafzöllen für internationale Aufregung sorgte, muss nun mehrere Rückschläge hinnehmen. Nach einem anfänglichen breiten Vorgehen gegen zahlreiche Handelspartner setzte er die Tarife für einige Länder vorübergehend aus, während er sie für andere weiter anhob. Nun hat ein US-Bundesgericht eingegriffen und die von Trump verhängten Strafzölle für rechtswidrig erklärt.

Diese wechselhafte Handelsstrategie hat den Ökonomen Robert Armstrong zu einer prägnanten Charakterisierung veranlasst: Er prägte die sogenannte „Taco-Trade-Theorie“. Das Akronym „Taco“ steht dabei für „Trump Always Chickens Out“ – sinngemäß übersetzt: „Trump macht stets einen Rückzieher“. Die Reaktion des Präsidenten auf diese wenig schmeichelhafte Bezeichnung ließ nicht lange auf sich warten.

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Trumps scharfe Reaktion

Als eine Journalistin ihn am Mittwochabend im Weißen Haus mit dem Vorwurf konfrontierte, er würde bei seinen Strafzöllen letztendlich immer zurückrudern, zeigte sich Trump sichtlich ungehalten. „Nachdem ich getan habe, was ich getan habe, haben sie sofort Bereitschaft für ein Treffen gezeigt“, verteidigte sich der Präsident mit Blick auf die Europäische Union. Trump hatte zunächst angekündigt, sämtliche Waren aus der EU mit Strafzöllen von 50 Prozent zu belegen, diese Maßnahme jedoch zwei Tage später wieder ausgesetzt.

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Verhandlungstaktik statt Rückzug

„Das nennt sich Verhandeln“, erklärte der US-Präsident zu seinem undurchsichtigen Zollkurs. Zudem wies er die Frage der Journalistin scharf zurück und bezeichnete die Taco-Frage als „eine der gemeinsten Fragen“. Die Etablierung der „Taco-Trade-Theorie“ in Verbindung mit der gerichtlichen Niederlage wirft ein bezeichnendes Licht auf Trumps handelspolitischen Ansatz.

Beide Entwicklungen verstärken den Eindruck einer sprunghaften und unberechenbaren Politik, die sowohl im Inland als auch international für erhebliche Verunsicherung sorgt.

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KO KOSMO-Redaktion
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