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Polizeieinsatz

Türkei – Georgien: Massenschlägerei im Stadion (VIDEOS)

(FOTO: EPA-EFE/FRIEDEMANN VOGEL)
(FOTO: EPA-EFE/FRIEDEMANN VOGEL)

Vor dem Startschuss zum EM-Gruppenspiel zwischen der Türkei und Georgien kam es zu gewaltsamen Auseinandersetzungen.

Eine Stadt im Bann des Fußballs

Mit Anbruch des Tages war Dortmund bereits fest in der Hand der Fußballbegeisterten. Georgische Fans, die in der Hoffnung auf ein historisches Spiel ihrer Mannschaft angereist waren, fanden sich in einer überwältigenden See aus rot-weißen Farben der türkischen Flagge wieder. Die Anhänger aus der Türkei dominierten nicht nur zahlenmäßig, sondern setzten mit lautstarkem Gesang und Feuerwerk auch akustisch und visuell beeindruckende Akzente.

Emotionen

Dortmund erlebte eine Mischung aus ausgelassener Feierlaune und angespannter Stimmung, als zehntausende türkische Anhänger in Vorfreude auf das bevorstehende Match ihre Mannschaft bejubelten. Doch nicht alles verlief friedlich: Einige Anhänger ließen ihren Emotionen freien Lauf und es kam zu handfesten Auseinandersetzungen.

Gesänge und Buh-Rufe

Für die georgischen Fans war das Match ein historischer Moment, standen sie doch zum ersten Mal bei einer Europameisterschaft auf dem Feld. Als sie versuchten, Fangesänge anzustimmen, wurden sie von Buhrufen übertönt. Die Spannungen gipfelten schließlich darin, dass einige ungestüme Anhänger unterhalb einer Tribüne Barrikaden durchbrachen und versuchten, zu den gegnerischen Fans vorzustoßen. Dies führte zu einem hektischen Einsatz der Sicherheitskräfte, welche die Situation letztendlich unter Kontrolle bringen konnten.

Spannungen eskalieren vor dem Spiel

Die Vorfälle eskalierten etwa eine Stunde vor dem geplanten Ankick am Dienstagabend. Besonders im Übergangsbereich von der Nord- zur Westtribüne kam es zu gewaltsamen Übergriffen. Dabei attackierten die Fans einander über einen trennenden Zaun hinweg.

Die Situation konnte glücklicherweise durch das schnelle Eingreifen der Polizei rasch beruhigt werden. Die Einsatzkräfte stellten durch ihre Präsenz sicher, dass die Lage stabilisiert wurde und die rund um die betroffenen Zuschauerbereiche gewährleistet blieb.

Starkregen erschwert Bedingungen

Zusätzlich zu den physischen Konflikten kam als Herausforderung noch ein abrupt einsetzender Starkregen hinzu. Dieser setzte sowohl das Spielfeld als auch die Anwesenden im Stadion zeitweise unter Wasser und machte schnelles Handeln erforderlich. Mitarbeiter des Stadions mussten mit Besen das Wasser in Richtung der Abflüsse kehren.