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Menschenhandel

Vater-Sohn-Duo zwangen acht Frauen zur Prostitution

Vater-Sohn-Duo zwangen acht Frauen zur Prostitution
(Symbolbild FOTO: iStock)
1 Min. Lesezeit |

Vater und Sohn, ein grenzüberschreitendes Netz, acht Opfer – ein Fall, der Österreich und Bayern erschüttert.

Zwei Männer aus Bulgarien – ein 41-Jähriger und sein 71-jähriger Vater – stehen im dringenden Verdacht, mindestens acht Frauen in die Zwangsprostitution getrieben zu haben. Wie die Polizei am Mittwoch bekanntgab, wurden die betroffenen Frauen aus Bulgarien nach Österreich verschleppt, wo sie in Rotlichtlokalen im Innviertel sowie in Wohnungen im angrenzenden niederbayerischen Raum zur Arbeit gezwungen wurden.

Den überwiegenden Teil ihrer Einnahmen mussten die Frauen an den 41-jährigen Beschuldigten abliefern, der ihnen gegenüber durch gezieltes Einschüchterungsverhalten und lückenlose Kontrolle Druck ausgeübt haben soll.

Internationale Ermittlungen

Die Ermittlungen wurden in enger Abstimmung mit den bulgarischen Behörden geführt und mündeten in der Identifizierung von acht mutmaßlichen Opfern. Dem 41-Jährigen wird vorgeworfen, diesem kriminellen Treiben seit mindestens 2024 nachgegangen zu sein.

Bei der Staatsanwaltschaft Ried im Innkreis wurden gegen ihn und sein Vater Anzeigen wegen Zuhälterei, grenzüberschreitenden Prostitutionshandels sowie wegen Drogendelikten eingebracht – der Sohn soll versucht haben, mindestens ein Kilogramm Marihuana zu verkaufen.

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KO KOSMO-Redaktion
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