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Veggie Burger: fleischlose Variante nicht unbedingt gesünder

(FOTO: iStockphoto)

Wer geglaubt hat, dass vegane oder vegetarische Burger gesünder als die fleischige Variante sind, der fehlt. Das zeigt zumindest eine Studie der Arbeiterkammer Oberösterreich.

Konsumentenschützer untersuchten elf vegane bzw. vegetarische Produkte näher und verglichen sie mit der Variante aus Fleisch. Fünf der pflanzlichen Burger verfügen über einen hohen Anteil an gesättigten Fettsäuren und vier enthalten zu viel Salz. Ferner wurde der hohe Preis der veganen und vegetarischen Burger bekrittelt.

Zellulose wie in Tapetenkleister
Bei neun der fleischlosen Burger wurde laut Test außerdem Methylcellulose verwendet, die die Zutaten zusammenhält und für eine fleischähnliche Konsistenz sorgt. „Methylcellulose ist auch Hauptbestandteil vieler Tapetenkleister. In Bioprodukten ist der Einsatz dieses Gel bildenden Zusatzstoffes nicht zulässig”, so die Arbeiterkammer in einer Aussendung. Außerdem stellten die Konsumentenschützer zugesetzte Aromen fest.

Nicht unbedingt weniger Kalorien
Ein direkter vergleich mit Patties aus Faschiertem zeigte sich, dass die vegane bzw. vegetarische Variante nicht unbedingt weniger Kalorien haben muss. Manche Produkte besaßen gleich viel oder sogar mehr Kalorien.

Punkten konnten fleischlose Burger bei der Ökobilanz. Bei der Produktion eines Burgers mit 200 Gramm Rindfleisch werden rund 2,5 kg CO2 verursacht. Bei der veganen bzw. vegetarischen Variante sind es nur rund 0,16 kg CO2. Auch hinsichtlich des Flächen- und Wasserverbrauches sind die fleischlosen Burger viel ökologischer und zudem sind sie grundsätzlich gentechnikfrei.

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