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GESCHICHTEN AUS DER DIASPORA

Vereinte Diaspora: Dialog zwischen Serben und Bosniern in Wien!

(Foto: zVg.)

Der Dachverband für serbische Vereine beherbergte die Gesellschaft Bosnischer Akademiker in Österreich in seinen Räumlichkeiten.

Bei einem Treffen wurde die Unterzeichnung eines Memorandums über die gemeinsame Zusammenarbeit in verschiedenen Sektoren besprochen. Unter anderem wurde über die gemeinsame Unterstützung des Antrags und die Erlangung des Minderheitenstatus in Österreich gesprochen. Dieser Dialog würde zu einer gegenseitigen Unterstützung der serbischen und bosnischen Minderheiten wie der Kärntner Slowenen und Kroaten aus dem Burgenland führen.

,,Wir glauben, dass sowohl Bosnier als auch Serben in Österreich den Minderheitenstatus verdienen. Dies würde unseren Mitbürgern erheblich helfen, besser zu leben. Ich erwarte und glaube, dass der Vorstand des Dachverbandes für serbische Vereine in Wien den Vorschlag unterstützen wird, den wir gestern diskutiert haben“, sagte Luka Markovic, Präsident des Dachverbandes.

An dem Treffen nahmen der Präsident der Gemeinde Luka Markovic, die Vizepräsidentin Radmila Maksimovic, die Sekretärin Svetlana Matic sowie die Vorstandsmitglieder Neso Cestic, Sinisa Maksimovic und Dragutin Petkovic teil. Vor den bosnischen Akademikern nahmen Marko Dragas und Siradj Duhan an dem Treffen teil. Er ist der Initiatoren des Gesuchs, die bosnische Volksgruppe in Österreich anerkennen zu lassen.

Siradj Duhan und Luka Markovic (Foto: zVg.)

Bedeutender Schritt zum gemeinsamen Ziel

Dies ist ein bedeutender Schritt für Menschen aus dem ehemaligen Jugoslawien in Österreich. Bisher waren sich serbische, kroatische und bosnische Verbände selten einig und es war kaum ein Dialog möglich. Mit diesem Gespräch wurden wesentliche Ergebnisse erzielt, die den Migranten in Österreich ein besseres Leben ermöglichen würden.

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