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NEUE METHODEN

Virologen haben ausgedient: EU setzt jetzt auf Kaffeesudlesen

(FOTOS: © European Union 2020 – Source: EP, iStockphoto)

Da sich die Corona-Pandemie nun schon viel länger hinzieht, als sich die Europäische Union erhofft hat und immer wieder neue Schwierigkeiten (Stichwort: Impfstoffe) auftauchen, setzt die EU nun auf neue, ungewöhnliche Maßnahmen: eine „Baba Vanga“-Beauftragte.

Benannt nach der weltweit bekannten bulgarischen Hellseherin soll nun eine Esoterikerin das berühmte „Licht am Ende des Tunnels“ vorhersehen. Die zigtausenden Expertenmeinungen, stammen sie nun von Virologen, Epidemiologen oder Simulationsexperten, dürften der Europäischen Union nicht genügend Wissen und Perspektiven geben, um die Pandemie in den Griff zu bekommen.

Kaffeesud, der neue Simulationsexperte
„Hochrechnungen gibt es zu Hauf. Jedoch niemand kann uns so genau vorhersagen, was in den nächsten Wochen kommen wird, wie Vidovita Dragana. Ihre Bohnen haben ihr die dritte Wellte bereits vor Monaten gezeigt“, erklärte EU-Pressesprecherin Amélie Goossens.

Aber das Lesen von Vorhersagungen aus Bohnen ist innerhalb der Europäischen Union nicht anerkannt. Aus diesem Grund setzt die EU in das Lesen aus Kaffeesud, da diese Praktik von der zuständigen Behörde als „europäisch genug“ eingestuft wurde. Aus der offiziellen Stellungnahme war zu entnehmen, dass „Bohnen bzw. das Lesen daraus eine hauptsächlich balkanische Tradition sei“ und die notwendigen Daten aus der Phase 3-Studie für eine Zulassung fehlen.

„Die kommenden zwei Wochen sind entscheiden“, fügte Goossens hinzu. Bis dahin soll der Kaffeesud-Endbericht stehen und der breiten Öffentlichkeit präsentiert werden.

Kontakt mit Baba Vanga im Jenseits
Während die Kaffeesud-Methode bereits als geprüft und als ausreichend sicher eingestuft wurde, setzt die Europäische Union auf ein weiteres Steckenpferd: Kontakt mit dem Jenseits. Wie der Name der „Baba Vanga“-Beauftragten bereits vermuten lässt, soll Vidovita Dragana in den nächsten Tagen Kontakt mit dem „Nostradamus vom Balkan“ im Jenseits aufnehmen.

„Wir investieren viel in dieses Projekt. Baba Vanga sagte das Coronavirus ja voraus, deswegen erhoffen wir uns aus einem direkten Kontakt zu ihr auch Tipps, bzw. genaue Anweisungen, wie wir die Corona-Pandemie endgültig beenden können“, so die EU-Pressesprecherin weiter.

Die Kontaktaufnahme zur Verstorbenen wird selbstverständlich hinter verschlossenen Türen stattfinden. Vidovita Dragana wollte im Vorfeld keine Interviews geben, da man sonst die Mission gefährden könne. „Ich bin jedoch davon überzeugt, dass Baba Vanga uns den Weg in dieser dunklen Zeit weisen wird und wir dank ihr das versprochene Licht am Ende des Tunnels sehen werden“, so die zuständige Beauftragte.

Wir wünschen all unseren Lesern einen schönen 1. April 😊

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*Dieser Beitrag hat satirischen Charakter*

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