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Tragödie

„Völlig grundlos“: Familienhund beißt Baby zu Tode

(FOTO: Gofundme)
(FOTO: Gofundme

In Knoxville, Tennessee, wurde die Familie Mansoor von einer unfassbaren Tragödie heimgesucht. Ihr sechs Wochen alter Sohn Ezra wurde von dem Familienhund, einem Husky, der bis dahin als nicht aggressiv galt, angegriffen und tödlich verletzt.

Der verhängnisvolle Tag

Es war ein ganz normaler Tag im Hause Mansoor, als das Unfassbare geschah. Während der kleine Ezra im Kinderbett ruhte, griff der Familienhund plötzlich an und verletzte den Jungen schwer. Trotz sofortiger medizinischer Versorgung und intensiver Bemühungen der Ärzte erlag Ezra sechs Tage später seinen schweren Verletzungen. Unter anderem erlitt das Baby durch die Bisse in den Kopf eine Gehirnblutung.

Die Reaktion der Familie

Inmitten ihres unermesslichen Schmerzes entschieden sich Chloe und Mark Mansoor für eine Geste, die das Leben anderer Kinder retten könnte: Sie stimmten der Organspende ihres Sohnes zu. Die Vorstellung, dass Ezra auch nach seinem Tod anderen helfen könnte, bietet der Familie einen kleinen Trost.

Chloe Mansoor teilte ihre Gefühle mit: „Mutter von Ezra zu sein, war das Beste, was mir jemals widerfahren ist. Es bricht uns das Herz, dass wir ihn verloren haben, aber die Möglichkeit, anderen Kindern zu helfen, gibt uns Kraft.“

Ein Appell zur Vorsicht

Die Familie nutzte die mediale Aufmerksamkeit, um auf die potenzielle Gefahr hinzuweisen, die von Haustieren ausgehen kann, auch wenn diese zuvor niemals aggressives Verhalten gezeigt haben. „Jeder Hund kann beißen“, warnt Chloe Mansoor, „Jederzeit, völlig grundlos, egal was seine Vorgeschichte ist.“

Unterstützung für die Familie

Um die Familie in dieser schweren Zeit zu unterstützen, wurde eine Spendenkampagne auf Gofundme ins Leben gerufen, die bereits 9.000 Dollar eingenommen hat. Die Spendengelder sollen die Spitals- und Beerdigungskosten abdecken.

Das Schicksal des Huskys

Nach dem Vorfall wurde der Husky von den Behörden in Obhut genommen und befindet sich derzeit in einer gesetzlich vorgeschriebenen Quarantäne. Über das weitere Schicksal des Hundes, einschließlich der Frage, ob er eingeschläfert wird, ist noch keine Entscheidung gefallen.

Diese tragische Geschichte wirft ein scharfes Licht auf die unvorhersehbaren Risiken, die mit der Haltung von Haustieren verbunden sein können, und unterstreicht zugleich die Bedeutung von Organspenden, durch die selbst im Angesicht größter Trauer Hoffnung für andere entstehen kann.