Die Prognosen für den österreichischen Arbeitsmarkt zeigen einen ungebremsten Anstieg der Arbeitslosigkeit bis 2025, vor allem durch die Schwäche in der Industrie. Besonders Jugendliche, Frauen und Migranten sind laut Experten besonders von den steigenden Arbeitslosenzahlen betroffen.

Die Prognosen für den Arbeitsmarkt in Österreich sind besorgniserregend. Laut dem Wiener Forschungsinstitut Synthesis, das für das Arbeitsmarktservice (AMS) arbeitet, wird ein ungebremster Anstieg der Arbeitslosigkeit erwartet. Die Experten gehen davon aus, dass die Arbeitslosigkeit bis Ende 2025 weiter steigen wird. Besonders im ersten Halbjahr 2025 wird der Anstieg zwischen 25.000 und 30.000 Arbeitslosen pro Monat liegen.
Industrie und Handel besonders betroffen
Hauptursache für den Anstieg ist die Schwäche der Industrie. Besonders betroffen sind Bundesländer wie Oberösterreich und die Steiermark, die hohe Zuwächse bei der Arbeitslosigkeit verzeichnen. Dies liegt vor allem an den Problemen in der Maschinenbau- und Kfz-Zulieferindustrie. Der Industriebereich hat in den letzten Jahren auf Personalabbau verzichtet, doch der erhoffte Aufschwung lässt weiter auf sich warten.
Pessimistische Konsumstimmung im Handel
Der Handel kämpft ebenfalls mit großen Herausforderungen. Trotz des gut laufenden Weihnachtsgeschäfts bleibt die Stimmung der Konsumenten pessimistisch. Viele Menschen fürchten um ihren Arbeitsplatz und schränken ihre Ausgaben ein. Besonders nach den Insolvenzen von Großunternehmen ist die Unsicherheit groß, und auch 2025 dürften schmerzhafte Personalreduzierungen folgen.
Besonders betroffen: Jugendliche und Frauen
Die Prognosen für 2025 deuten darauf hin, dass besonders Jugendliche, Frauen und Menschen mit Migrationshintergrund von der Arbeitslosigkeit betroffen sein werden. Auch die Langzeitarbeitslosigkeit wird zunehmen. Der öffentliche Sektor könnte jedoch eine Ausnahme darstellen, da hier vor allem in Verwaltung und sozialen Einrichtungen neue Arbeitsplätze geschaffen werden.
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