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IMPFEN, HAUSTIERE UND POLLEN

Wahr oder falsch? Die größten Allergien-Mythen im Faktencheck

Mythos 5: Schwangere und Stillende sollten Allergene meiden

(FOTO: iStockphoto)

Dieser Mythos ist vermutlich aus der Sorge entstanden, dass werdende Mütter, die hochallergener Lebensmittel (etwa Erdnüsse) während der Schwangerschaft zu sich nehmen, riskieren, dass es beim Ungeborenen oder beim Säugling zu einer Überreaktion des Immunsystems und damit zu einer Allergie kommen könnte.

Dem ist aber nicht so, widerspricht Zulehner. Die Molekularbiologin betont die Notwendigkeit einer ausgewogenen und nährstoffreichen Ernährung gerade während der Schwangerschaft und der Stillperiode.

Mythos 6: Keine hochallergenen Lebensmittel für Kinder unter einem Jahr

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Auch hier widerspricht die Allergie-Expertin. Man sollte aus Angst, eine Allergie beim Kleinkind zu riskieren, nicht auf gewisse Nährstoffe verzichten. Im Gegenteil: „Es ist gut, wenn das Kind früh in Berührung mit Allergenen kommt, damit sich das Immunsystem ganz normal entwickeln kann“, erklärt Zulehner. Sie empfiehlt, zwischen dem fünften und dem siebten Lebensmonat zum Zufüttern zu beginnen.

Bei einem Nahrungsmittel sollte man allerdings tatsächlich vorsichtig sein. Und zwar: Bei Kuhmilch. Diese sollte das Kind anfangs nur in kleinen Mengen konsumieren, so die Expertin.

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