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SKANDAL

Waldviertel: Priester betreibt Crystal-Meth-Labor im Pfarrhof

Waldviertel: Priester betreibt Crystal-Meth-Labor im Pfarrhof
FOTO: iStock/ ChiccoDodiFC
2 Min. Lesezeit |

Ein schockierender Fall erschüttert derzeit die Diözese St. Pölten: Ein 38-jähriger Priester wurde vergangene Woche wegen der Herstellung von Crystal Meth festgenommen, wie ORF berichtete.

Die Ermittlungen führten zu einer Hausdurchsuchung im Pfarrhof, wo die Polizei Drogen, Chemikalien und Laborequipment sicherstellte. Der Priester, der ursprünglich aus der Erzdiözese Warschau stammt, soll die Drogen nicht nur für den Eigengebrauch produziert haben, sondern plante auch den Verkauf.

Die Staatsanwaltschaft Krems bestätigte die Verhaftung und ordnete Untersuchungshaft an. Eine zweite Person wurde ebenfalls festgenommen, deren Rolle in dem Fall jedoch noch unklar ist. Laut Polizeisprecher Stefan Loidl konzentrieren sich die Ermittlungen darauf, das volle Ausmaß der illegalen Aktivitäten des Priesters aufzudecken. Die Polizei vermutet, dass es sich um einen gut organisierten Plan zur Herstellung und zum Verkauf von Methamphetamin handelt.

Reaktion der Kirche

Nach Bekanntwerden der Vorwürfe wurde der Priester sofort von seinen seelsorgerischen Aufgaben entbunden. Die Diözese St. Pölten stellte klar, dass der Geistliche umgehend von seinen Pflichten freigestellt wurde. Die Erzdiözese Warschau, zu der der Priester gehört, wurde über den Fall informiert. Ein Sprecher der Erzdiözese erklärte, dass man in Abstimmung mit den österreichischen Behörden weitere rechtliche und kirchliche Maßnahmen ergreifen werde. Details über diese Maßnahmen wurden jedoch nicht bekannt gegeben.

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Internationale Aufmerksamkeit

Der Fall hat nicht nur in Österreich, sondern auch in Polen für Aufsehen gesorgt. Die polnischen Kirchenbehörden stehen in engem Kontakt mit ihren österreichischen Kollegen, um die Angelegenheit zu klären. Der Fall wird genau beobachtet, da er erhebliche Konsequenzen sowohl für die betroffenen Diözesen als auch für die Glaubwürdigkeit der Kirche in beiden Ländern haben könnte.

Die Untersuchung läuft noch, und weitere Details werden erwartet, sobald die Polizei und die Justiz ihre Ermittlungen abgeschlossen haben. Der betroffene Priester bleibt bis auf weiteres in Untersuchungshaft, während die Behörden die nächsten Schritte prüfen.

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KO KOSMO-Redaktion
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