Weiße Überraschung an der Adria: Nach sieben Jahren fielen wieder Schneeflocken auf die Strände von Jesolo, Caorle und Bibione. Venetien versinkt im Winterweiß.
In Venetien (Italien) fielen am Dreikönigstag überraschend Schneeflocken nicht nur im Binnenland, sondern auch entlang der Adriaküste. Gegen Mittag verwandelten sich die Strände von Jesolo, Caorle und Bibione in weiße Winterlandschaften – ein Anblick, der seit dem Winter 2017 nicht mehr zu beobachten war. In sozialen Netzwerken teilten zahlreiche Nutzer Aufnahmen und Bilder vom schneebedeckten Küstenabschnitt.
Der Wintereinbruch machte sich bereits in den Morgenstunden bemerkbar. Wie die „Corriere della Sera“ berichtet, präsentierte sich die Region zwischen Padua, Rovigo und Venedig unter einer leichten Schneedecke. Bei Temperaturen unter dem Gefrierpunkt überzogen weiße Flocken vielerorts Straßen, Gehwege und landwirtschaftliche Flächen.
Extreme Kälte
Besonders frostig zeigte sich die Piana di Marcesina–Rendole auf 1.310 Metern Höhe, wo das Thermometer auf eisige -14,8 Grad fiel. Die Region kämpft derzeit mit einer außergewöhnlich intensiven Kältewelle, die Glatteiswarnungen und Notfallmaßnahmen nach sich zieht.
Sicherheitsmaßnahmen
Die bereits am Montag ausgesprochene Glatteiswarnung bleibt auch für Mittwoch und Donnerstag in Kraft. Gerade zum Ende der Weihnachtsferien, wenn Schulen und Arbeitsplätze wieder öffnen, könnten vereiste Straßen zu Verkehrsbehinderungen führen. Kommunalverwaltungen haben ihre Winterdienstpläne aktiviert, Streufahrzeuge sind unterwegs, Zivilschutzkräfte stehen bereit.
Auch auf den Autobahnen wurden verstärkte Sicherheitsmaßnahmen eingeleitet.