Keine Artikel gefunden
Versuche einen anderen Suchbegriff
Straferhöhung

Wer Müll liegen lässt, zahlt jetzt mehr – Höhere Strafen!

Wer Müll liegen lässt, zahlt jetzt mehr – Höhere Strafen!
(Symbolbild FOTO: iStock)
2 Min. Lesezeit |

Wien zieht die Daumenschrauben an: Wer die Stadt verschmutzt, zahlt ab sofort deutlich mehr – und das Kontrollteam ist längst unterwegs.

Wer in Wien künftig Müll achtlos auf die Straße wirft, muss tiefer in die Tasche greifen. Seit April hat die Stadt die Organstrafe für Verunreinigungen im öffentlichen Raum von 50 auf 70 Euro angehoben – das entspricht einem Anstieg von 40 Prozent. Ob weggeschnippte Zigarette, liegengelassene Verpackung oder sonstiger Kleinmüll abseits des Mistkübels: Genau solche alltäglichen Vergehen stehen im Fokus der verschärften Regelung, mit der Wien für mehr Ordnung und Sauberkeit sorgen will.

Die Einnahmen aus den Strafmandaten kommen laut Stadt unmittelbar der Stadtreinigung zugute – sie fließen in Reinigungsmaßnahmen, Präventionsarbeit und Kontrollen. Für die Erhöhung nennt die MA 48 einen konkreten Grund. „Wir haben auch eine Inflation beim Strafmandat. Die es jetzt noch nicht gelernt haben, die müssen mit 70 Euro rechnen für eine Verunreinigung – etwa wenn sie eine Zigarette wegwerfen oder Verpackungen einfach liegen lassen“, erklärte Josef Thon, Leiter der MA 48, gegenüber ORF Wien heute.

Waste Watcher kontrollieren

Für die Kontrolle der Einhaltung dieser Vorschriften sind die sogenannten Waste Watcher zuständig – ein Spezialteam der Stadt Wien, das bereits seit 2008 im öffentlichen Raum unterwegs ist und auf die Einhaltung der Sauberkeitsregeln achtet. Die Waste Watcher haben 14.000 Organmandate ausgestellt. Wer darüber hinaus schwerwiegendere Verstöße begeht, etwa durch illegale Entsorgung von Sperrmüll, riskiert eine Anzeige. In diesen Fällen können Geldstrafen von bis zu 1.000 Euro verhängt werden.