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Wetterprognose

Wetterkapriolen: Schnee auf 900 Meter – dann kommt der Föhnsturm

Wetterkapriolen: Schnee auf 900 Meter – dann kommt der Föhnsturm
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4 Min. Lesezeit |

Vom Wintereinbruch bis zum Föhn – die neue Woche bringt Österreich eine Achterbahnfahrt der Wetterextreme. Die Schneefallgrenze sinkt auf 900 Meter.

Eine Störungszone bringt zum Wochenauftakt Niederschläge nach Österreich. An der Alpennordseite und im Norden setzt am Montagvormittag Regen ein, der zeitweise in kräftigen Schneefall übergeht. Die Schneefallgrenze bewegt sich zwischen 900 und 1.400 Metern. Im Tagesverlauf erreichen die Niederschläge auch den Osten des Landes. Lediglich der Süden und Südosten bleiben niederschlagsfrei und profitieren anfangs noch von vereinzelten Sonnenstrahlen, wie Geosphere Austria (österreichischer Wetterdienst) prognostiziert. Der Wind weht überwiegend mäßig bis lebhaft aus südlichen bis westlichen Richtungen. Die Temperaturen liegen morgens zwischen minus ein und plus sechs Grad, tagsüber werden sechs bis 13 Grad erreicht.

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Der Dienstag bringt mit nordwestlicher Strömung zunächst noch Restwolken an der Alpennordseite und im Norden, begleitet von vereinzelten Regen- oder Schneeschauern bei einer Schneefallgrenze von 800 bis 1.200 Metern. Im Laufe des Tages setzt sich dort zunehmend die Sonne durch. Der Osten und Süden genießen von Beginn an Sonnenschein, während am Nachmittag über dem Norden und Nordosten erneut Wolkenfelder aufziehen. In exponierten Lagen und im Osten weht kräftiger Westwind, während der Süden weitgehend windschwach bleibt. Die Frühtemperaturen bewegen sich zwischen minus drei und plus sieben Grad, die Tageshöchstwerte zwischen sechs und 14 Grad.

Sonnige Wetterbesserung

Der Mittwoch präsentiert sich in den meisten Landesteilen dank steigenden Luftdrucks sonnig und trocken. Lediglich dünne Wolkenschleier in höheren Atmosphärenschichten trüben den sonnigen Eindruck geringfügig. In einigen inneralpinen Becken und Tälern sowie nördlich der Donau können sich morgendliche Nebelfelder hartnäckig halten. Der Wind bleibt überwiegend schwach, nur im Osten weht anfangs noch teilweise mäßiger Westwind. Die Temperaturen fallen in den Morgenstunden auf minus vier bis plus elf Grad und steigen tagsüber auf zehn bis 17 Grad an.

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Am Donnerstag dominieren im Ostalpenraum steigender Luftdruck und eine föhnige Süd- bis Südwestströmung das Wettergeschehen. Der Tag beginnt in inneralpinen Becken und Tälern sowie in den nördlichen und östlichen Niederungen stellenweise mit Nebel oder Hochnebel unterschiedlicher Ausdauer. Im Tagesverlauf kann sich jedoch zunehmend sonniges Wetter durchsetzen. Von Osttirol ostwärts ziehen deutlich mehr Wolken auf, und im Grenzgebiet zu Italien und Slowenien fällt vereinzelt Regen. In Föhnstrichen an der Alpennordseite und im Südosten weht mäßiger bis lebhafter Süd- bis Südwestwind, ansonsten bleibt es meist windschwach. Die Frühtemperaturen liegen zwischen minus drei und plus neun Grad, tagsüber steigen die Werte auf neun bis 20 Grad – am wärmsten im Südosten und in den Föhnregionen an der Alpennordseite.

Föhnige Strömung

Der Freitag steht im Zeichen einer kräftigen südwestlichen Strömung, die an der Alpennordseite teilweise lebhaften Südföhn mit sich bringt. Im Süden des Landes stauen sich die Wolken. In Osttirol und Kärnten überwiegen dichte Wolkenfelder, besonders im Grenzgebiet zu Italien fällt örtlich Regen. Nördlich des Alpenhauptkammes sowie im Norden, Osten, am Alpenostrand und in der Steiermark-Südost herrscht abseits typischer Nebelzonen sonniges und trockenes Wetter vor. Der Himmel zeigt sich dort meist nur von dünnen Wolkenschleiern durchzogen. In Tal- und Beckenlagen sowie in den Niederungen von Oberösterreich und Niederösterreich kann sich die Sonne mitunter erst am Nachmittag gegen den Nebel durchsetzen.

An der nördlichen Alpenflanke und im Südosten Österreichs weht mäßiger bis lebhafter Südwind. Die Morgentemperaturen bewegen sich zwischen null und elf Grad, tagsüber klettern die Werte je nach lokalen Bedingungen auf zehn bis 20 Grad.

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KO KOSMO-Redaktion
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