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Fördermittel

Wien eröffnet neues Queer-Zentrum eröffnet: Opposition fordert Transparenz

Wien eröffnet neues Queer-Zentrum eröffnet: Opposition fordert Transparenz
„Kunst ist eine essentielle Ausdrucksform. ? Es gab immer Jobs die mehr Geld eingebracht haben als Kunst“, erklärt die Wiener Stadträtin für Kunst und Wissenschaft Veronica Kaup-Hasler. (FOTO: KOSMO)
3 Min. Lesezeit |

Wien stärkt die queere Kultur: Die Stadt fördert ein neues Zentrum für queere Geschichte. Die Opposition verlangt jedoch Transparenz bei den Fördermitteln.

Die Stadt Wien setzt ein starkes Zeichen für Vielfalt und Inklusion, indem sie die finanzielle Unterstützung für ein neues Zentrum für queere Geschichte und Kultur sichert. Diese Entscheidung wird von der SPÖ befürwortet, während die Opposition eine detaillierte Offenlegung der Fördermittel verlangt.

Kulturstadträtin Veronica Kaup-Hasler von der SPÖ besuchte kürzlich die Baustelle des neuen QWien-Zentrums in Wien-Margareten. Begleitet von Thomas Weber, dem LGBTIQ-Sprecher der NEOS Wien, zeigte sie sich auf Instagram begeistert von den Fortschritten und der Größe der neuen Räumlichkeiten in der Ramperstorffergasse 39. „Das qwien.zentrum entwickelt sich zu einem einzigartigen queeren Geschichts- und Kulturzentrum in Österreich!“, so Kaup-Hasler. Die Stadt Wien unterstützt die Finanzierung dieses Projekts durch Steuergelder.

Geschichte des QWien

Das QWien wurde 2009 als Bibliothek und Geschichtszentrum gegründet, ursprünglich unter dem Namen ‚Zentrum für schwul/lesbische Kultur und Geschichte’. Mit der wachsenden Diskussion über Geschlechtsidentität wurde es 2019 in ‚QWien – Zentrum für queere Geschichte’ umbenannt. Der neue Standort wird eine umfassende Bibliothek sowie Vorträge, Ausstellungen und Projekte zur nationalsozialistischen Verfolgung von Homosexuellen und Transpersonen bieten. Zudem sind Stadtspaziergänge geplant, um die LGBTI-Geschichte in Wien zu vermitteln.

Die Eröffnung der neuen Räumlichkeiten, die in einer ehemaligen Druckerei stattfinden wird, ist für den 11. Juni vorgesehen. „Mit Qwien schaffen wir einen Raum, in dem queere Kultur und Geschichte nicht nur dokumentiert, sondern auch aktiv weitergeschrieben wird“, betonte Kaup-Hasler nach ihrem Besuch.

Kritik und Forderungen

Die ÖVP steht dem Projekt kritisch gegenüber und hatte im Gemeinderat gegen die Förderung gestimmt. ÖVP-Gemeinderat Michael Gorlitzer fordert mehr Transparenz bei der Verwendung der Fördergelder. „Wir brauchen klare Richtlinien und Details, wie das Geld eigentlich ausgegeben wird. Zusätzlich gibt es kaum Kontrollmechanismen, um diese Ausgaben transparent zu kontrollieren“, erklärte Gorlitzer.

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