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Tragödie

Wien-Meidling: Familienstreit endet in Blutbad vor den Kindern

(FOTO: iStock/Spitzt-Foto)
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Ein eskalierter Familienstreit entpuppte sich am 5. Dezember in Wien-Meidling als blutige Tragödie. Ein 37-jähriger Mann soll seine 35-jährige Ehefrau mit einem Stanleymesser attackiert haben, was zur sofortigen Alarmierung der Polizei führte. Doch der mutmaßliche Täter war bei Ankunft der Beamten bereits verschwunden.

Der Vorfall, der sich in der gemeinsamen Wohnung des Paares ereignete, zeichnet ein düsteres Bild von einer Beziehung, die seit fast zwei Jahren von Streitereien geprägt war. Am Dienstag nahmen die Auseinandersetzungen eine Wendung. Der 37-Jährige soll nicht nur seine Frau verletzt, sondern ihr auch mit dem Tod gedroht haben.

Kinder als Zeugen

Die tragischen Zeuginnen dieses brutalen Streits waren die beiden Töchter des Paares, im Alter von 7 und 9 Jahren. Sie mussten mit ansehen, wie ihre Mutter Opfer dieses Gewaltausbruchs wurde. Die 35-jährige Frau wurde mit ernsthaften Verletzungen in ein Krankenhaus gebracht, wo sie umgehend medizinisch versorgt wurde. Ihr Zustand ist derzeit stabil.

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Die Polizei konnte den mutmaßlichen Täter nicht in der gemeinsamen Wohnung antreffen. Infolgedessen wurde eine sofortige Festnahmeanordnung für den 37-Jährigen erlassen. Der Mann wird wegen des Verdachts der Körperverletzung und der schweren Nötigung gesucht. Die Ermittlungen laufen auf Hochtouren, um den Flüchtigen so schnell wie möglich zu fassen.

Mag. Haris Dzidic
Mag. Haris Dzidic