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Sensationssieg

Wiener Darts-Held kämpft sich in WM-Runde 3: Suljovic wirft Favorit Cullen raus

Wiener Darts-Held kämpft sich in WM-Runde 3: Suljovic wirft Favorit Cullen raus
(FOTO: EPA/FRIEDEMANN VOGEL)
2 Min. Lesezeit |

Mensur Suljovic hat bei der Darts WM für einen echten Paukenschlag gesorgt und den klar favorisierten Joe Cullen aus dem Turnier geworfen. Der Wiener bezwang die Nummer 32 der Weltrangliste in der zweiten Runde mit 3:1 (0:3, 3:1, 3:2, 3:2) und katapultierte sich damit erstmals seit 2023 wieder ins Sechzehntelfinale des prestigeträchtigen Turniers. Mit dem Einzug in die dritte Runde hat sich der Österreicher bereits ein Preisgeld von 35.000 Pfund gesichert. Ob es nun zum Duell mit Titelverteidiger Luke Littler kommt, entscheidet sich am Abend, wenn der junge Engländer um 22.00 Uhr gegen David Davies an die Scheibe tritt.

Der Auftakt verlief für Suljovic allerdings alles andere als wunschgemäß. Trotz des besseren Averages ließ der Routinier im ersten Durchgang zu viele Chancen auf den Doppelfeldern liegen und musste den Satz klar abgeben. Die Nummer 61 der Weltrangliste wirkte phasenweise völlig außer Takt, genoss im ausverkauften Alexandra Palace jedoch die volle Unterstützung des Publikums und suchte immer wieder den Kontakt zu den Fans auf den Rängen. Eine Taktik, die sich auszahlen sollte.

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Mentale Stärke

Beflügelt von der Stimmung im Saal fand der Österreicher allmählich besser ins Match, auch wenn sein Spiel weiterhin von Ungenauigkeiten geprägt blieb. Mit unbändigem Kampfgeist und einem steten Lächeln auf den Lippen überwand er kurze Frustmomente und nutzte Cullens Schwächephasen eiskalt aus. Zunächst gelang ihm der verdiente Satzausgleich, ehe er im dritten Durchgang sogar einen 0:2 Rückstand noch in einen Satzgewinn verwandelte. Sein britischer Kontrahent verlor dabei zusehends die Fassung und fand gegen Suljovics bedächtige Wurftechnik kein probates Gegenmittel mehr.

Überraschungssieg

Die Entscheidung fiel schließlich im vierten Satz. Suljovic haderte erneut mit den Doppelfeldern, doch Cullen blieb zu harmlos. Mit dem dritten Matchdart machte der Österreicher den Überraschungscoup perfekt. Trotz eines mageren Averages von lediglich 81,95 Punkten reichte es zum Sieg. Sport1-Kommentator Sebastian Schwele brachte es treffend auf den Punkt: Suljovic habe gekämpft, denn spielerisch sei es nicht gut gewesen.

Trotz eines mageren Averages von lediglich 81,95 Punkten reichte es zum Sieg.

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KO KOSMO-Redaktion
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