Wiener Neustadt rüstet auf: Mehr Kameras, mehr Kontrolle – und ein Innenministerium, das grünes Licht gegeben hat.
Wiener Neustadt plant eine deutliche Ausweitung der Videoüberwachung im öffentlichen Raum. Bislang waren lediglich Teile der Herrengasse mit Kameras ausgestattet. Künftig sollen auch die Innenstadt, der Hauptplatz sowie der Bereich rund um den Bahnhof erfasst werden.
Ministerium stimmt zu
Das Innenministerium hat dem Vorhaben bereits zugestimmt. Bürgermeister Klaus Schneeberger (ÖVP) zeigte sich „sehr froh und dankbar“, dass das Innenministerium das Projekt schnell abgesegnet hat. Er ist überzeugt, dass mehr Kameras das Sicherheitsgefühl der Bürger erhöhen.
Die rechtlichen Rahmenbedingungen für derartige Maßnahmen hatte Innenminister Gerhard Karner (ÖVP) bereits im Vorjahr angepasst. Mit der Begründung, dass die Gemeinden die Lage vor Ort am besten einschätzen könnten, wurden die gesetzlichen Hürden für kommunale Überwachungsprojekte gesenkt.
Kosten & Zeitplan
Die anfallenden Kosten bewegen sich im sechsstelligen Bereich und werden zwischen der Landespolizeidirektion Niederösterreich und der Stadt Wiener Neustadt aufgeteilt.
Ein konkreter Zeitplan für die Installation steht noch aus, da dieser maßgeblich von den Lieferzeiten der Geräte abhängt.