Ein Teich, ein Kind im Wasser, eine Mutter in Not – und ein Fremder, der in Sekundenbruchteilen alles verändert.
Am Donnerstagmittag stürzte ein zweijähriger Junge in den Teich des Oeverseeparks in Graz-Eggenberg. Seine 31-jährige Mutter eilte ihm zu Hilfe – doch da sie nicht schwimmen kann, geriet sie dabei selbst in ernste Gefahr. Ein aufmerksamer Passant beobachtete die Situation, griff beherzt ein und zog beide aus dem Wasser.
Die anschließend alarmierten Rettungskräfte übernahmen die Erstversorgung vor Ort. Mutter und Kind erlitten einen erheblichen Schock, trugen aber keine schweren Verletzungen davon, wie die Landespolizeidirektion Steiermark am Freitag bekanntgab.
Gefahr für Nichtschwimmer
Weil die Mutter keinerlei Schwimmkenntnisse besaß, geriet sie bei dem Versuch, ihren Sohn zu retten, selbst in eine lebensbedrohliche Lage. Der Vorfall verdeutlicht, welche Risiken für Nichtschwimmer selbst in vermeintlich ungefährlichen Gewässern bestehen können.
Ohne das entschlossene Eingreifen des Passanten hätte die Situation einen weit schlimmeren Ausgang nehmen können.
Dem raschen Eingreifen des unbekannten Mannes ist es zu verdanken, dass Mutter und Kind rechtzeitig in Sicherheit gebracht wurden.