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Schulpflicht

Sommerschule geschwänzt: Eltern drohen bis zu 800 Euro Strafe

Sommerschule geschwänzt: Eltern drohen bis zu 800 Euro Strafe
Symbolbild Foto: iStock
2 Min. Lesezeit |

Freiwillig angemeldet, trotzdem angezeigt: In Vorarlberg werden Eltern mit Strafen bis 800 Euro konfrontiert.

In Vorarlberg hat die Bildungsdirektion insgesamt 31 Fälle erfasst, in denen Schülerinnen und Schüler mehr als drei Tage ohne gültige Entschuldigung der Sommerschule ferngeblieben sind. Für die betroffenen Eltern kann das spürbare finanzielle Konsequenzen haben: Bei Anzeige durch die zuständigen Behörden drohen Geldstrafen zwischen 150 und 800 Euro. Bislang wurden 15 solcher Anzeigen bei den Bezirkshauptmannschaften eingebracht – zehn davon im Bezirk Dornbirn, drei im Bezirk Bregenz und zwei im Bezirk Feldkirch.

Anwesenheitspflicht oft unbekannt

Bemerkenswert dabei ist, dass die Anwesenheitspflicht nicht nur jene Kinder betrifft, für die die Teilnahme an der Sommerschule verpflichtend vorgeschrieben war. Auch Schülerinnen und Schüler, die von ihren Eltern freiwillig angemeldet wurden, unterliegen einer Anwesenheitspflicht – ein Umstand, der offenbar nicht allen Familien bekannt war.

Insgesamt nahmen in diesem Jahr rund 58.500 Kinder und Jugendliche österreichweit an der Sommerschule teil, davon etwa 3.000 in Vorarlberg. Neu in diesem Jahr war zudem die verpflichtende Teilnahme für Schülerinnen und Schüler mit geringen Deutschkenntnissen.

Behördliche Meldung

Wie die Bildungsdirektion Vorarlberg klarstellt, führt ein kurzes oder ordnungsgemäß entschuldigtes Fernbleiben von ein bis zwei Tagen nicht automatisch zu einer Anzeige. Erst bei mehreren unentschuldigten Fehlzeiten wird eine behördliche Meldung in Betracht gezogen.

Bereits im Vorfeld der Sommerschule waren rund 1.800 Kinder und Jugendliche trotz bestehender Verpflichtung nicht angemeldet worden.

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KO KOSMO-Redaktion
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