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Bauarbeiten

Wiener Praterstraße wird zum Radfahrerparadies

Wiener Praterstraße wird zum Radfahrerparadies
(FOTO: Wikimedia Commons/ Gugerell)
2 Min. Lesezeit |

Die Praterstraße in Wien, eine wichtige Verkehrsader der Stadt, befindet sich derzeit im Wandel. Im Rahmen einer ehrgeizigen Initiative zur Förderung des Fahrradverkehrs, die von der Stadtverwaltung ins Leben gerufen wurde, durchläuft sie eine umfassende Transformation.

Autofahrer müssen vorübergehend Platz machen, während der Fokus auf Radfahrern liegt. Ein zentraler Bestandteil dieser Veränderung ist der Bau einer ausgedehnten Fahrradstrecke, die sich durch die gesamte Stadt erstreckt und eine Länge von 4,5 Kilometern des städtischen Straßennetzes beansprucht.

Während dieser tiefgreifenden Veränderungen zeigt sich auch ein deutlicher Schwerpunkt auf Umweltschutz. Neben der Förderung des Fahrradverkehrs berücksichtigt die Stadt Wien auch den Klimaschutz. Zusätzliche Baumpflanzungen und kühlende Elemente sind Teil des Plans. Eine vollständige Sanierung der Praterstraße ist ebenfalls vorgesehen. Der neue Radweg, der eine Breite von bis zu 4,5 Metern haben wird und in beide Richtungen befahrbar sein soll, wird den Platz einer Fahrspur in Richtung Stadtauswärts einnehmen.

Symbol für den Wandel und die Modernisierung

Trotz der umfangreichen Bauarbeiten bleibt die Praterstraße weiterhin für Anwohner und Einsatzfahrzeuge zugänglich. Allerdings könnte die Fahrt in Richtung Praterstern durch die Wiener Innenstadt etwas länger dauern. Die Stadtverwaltung empfiehlt daher gegebenenfalls auf öffentliche Verkehrsmittel umzusteigen.

Für Radfahrer ergeben sich vorübergehend Umleitungen. In Richtung Stadtrand führt die aktuelle Route von der Aspernbrücke über die Untere Donaustraße und Franzensbrückenstraße bis zum Praterstern. Der Weg in Richtung Stadtzentrum verläuft vom Praterstern über die Heinestraße, Zirkusgasse, Komödiengasse und Große Mohrengasse. Beide Umleitungen können in beide Richtungen befahren werden.

Die Stadtverantwortlichen von Wien gehen davon aus, dass der Zweirichtungsradweg in der Praterstraße und Aspernbrückengasse frühestens Ende dieses Jahres fertiggestellt und befahrbar sein wird. Die gesamte Umgestaltung der Praterstraße soll jedoch bis zum vierten Quartal 2024 abgeschlossen sein. Bis dahin wird die Praterstraße ein Symbol für den Wandel und die Modernisierung bleiben, die den städtischen Verkehr in der österreichischen Hauptstadt prägen.

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KO KOSMO-Redaktion
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