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Radverkehr

Wiener Straßenverkehr: schon 330 Rechts-Abbiege-Ampeln für Fahrräder

Wiener Straßenverkehr: schon 330 Rechts-Abbiege-Ampeln für Fahrräder
(FOTO: PID/Christian Fürthner)
2 Min. Lesezeit |

Die Wiener Stadtverwaltung hat die Anzahl der Ampeln auf 330 erhöht, bei denen das Rechts-Abbiegen oder Geradeaus-Fahren bei Rot erlaubt ist. Der Schritt ermöglicht – laut Stadtverwaltung – eine effizientere Mobilität in der Stadt und folgt auf zahlreiche Prüfungen und Diskussionen über Sicherheits- und Verkehrsbelange.

Die Stadt Wien hat in den letzten Monaten einen umfassenden Plan zur Förderung des Radverkehrs umgesetzt. Dieser umfasst eine Verdoppelung der Ampeln, bei denen das Rechtsabbiegen oder Geradeausfahren bei Rot erlaubt ist. Die Stadt wird in den kommenden Wochen die entsprechenden Hinweisschilder anbringen. Damit erweitert sie das Angebot für Radfahrer.

Verkehrsfluss

Vielseitige Orte in Wien wurden von der MA 46 – Verkehrsorganisation geprüft und ausgewählt, um den neuen Verkehrsfluss zu ermöglichen. Die Stadt hatte bereits im Oktober, nach der Umsetzung der neuen Straßenverkehrsordnung, die Grünphase für Radfahrer an zehn Orten eingeführt. Im Mai waren es bereits über 170 Ampeln mit Grünpfeilen. Jetzt folgt eine weitere Runde mit weiteren 156 Standorten. 129 davon erlauben das Rechtsabbiegen bei Rot, 27 das Geradeausfahren.

Mobilitätstadträtin

Wiens Mobilitätstadträtin Ulli Sima begrüßte den Fortschritt. „Ich freue mich, dass wir diese Möglichkeit Wiens Radler in so hohem Ausmaß bieten können. Ergänzend zum konsequenten Ausbau der Radwege, in den wir heuer mehr als 25 Millionen Euro investieren, macht das Rechtsabbiegen bei Rot das Radfahren in Wien noch attraktiver. Es verringert Wartezeiten und sorgt für ein zügiges Vorankommen.“ Sie betonte jedoch ausdrücklich die Vorherrschaft der Sicherheit aller Verkehrsteilnehmer und das Miteinander im Verkehr

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Wiens Radverkehrsbeauftragter, Martin Blum, lobte die Initiative ebenfalls und betonte: „Ich bin mir sicher, dass der Grünpfeil von Radfahrer gut genutzt wird und auch in Wien funktioniert. Die Erfahrungen mit den bereits verordneten Örtlichkeiten zeigen das bereits.“ Er erinnerte jedoch auch an die Notwendigkeit der Vorsicht und Rücksichtnahme auf Fußgänger. „Wichtig ist, dass man sich nach einem kurzen Stopp vor dem Weiterfahren versichert, dass man weder andere Verkehrsteilnehmer noch sich selbst in Gefahr bringt.“

Die vollständige Liste der Orte, an denen das Weiterfahren bei Rot für Radfahrende bereits oder bald erlaubt sein wird, finden sie HIER.

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KO KOSMO-Redaktion
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