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ALTBAUWOHNUNG

Wienerin zahlte 75.000 Euro Miete zu viel

Wienerin zahlte 75.000 Euro Miete zu viel
(FOTO: iStockphoto)
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In den letzten zehn Jahren hat eine Wiener Altbaumieterin insgesamt 75.000 Euro Miete zu viel gezahlt. Nach dem Auszug ließ die Frau den Zins prüfen.

Ein unglaublicher Streitfall und eine horrende Miet-Überteuerung: Eine Altbaumieterin hat über die letzten zehn Jahre insgesamt 75.000 Euro zu viel Zins bezahlt. Das wurde nach ihrem Auszug aus der Altbauwohnung furch die Schlichtungsstelle MA 50 der Stadt Wien festgestellt. Im Schnitt wurden der Dame laut Gesetz 600 Euro Miete im Monat zu viel berechnet.

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Schlecht wohnte Wiener Altbaumieterin nicht: Auf 108,98 Quadratmeter erstrecke sich ihre Wohnung über zwei Stockwerke im Dachgeschoß. Auch ein Lift ist vorhanden, die Wohnung möbliert, die Kategorie A unbestritten. Im Schnitt zahlt die Mieterin rund 1100 Euro im Monat, doch es hätten rund 600 Euro weniger sein dürfen, so die Schlichtungsstelle. Der Grund für diesen günstigen Preis: Die Wohnung sei eindeutig dem Altbau zuzurechnen und nicht der neu errichteten Aufstockung.

Nach ihrem Auszug ließ die Wienerin ihren Zins über die „Miete runter GmbH“ prüfen. Geschäftsführer Philipp Huller erklärt: „Bei befristeten Verträgen darf der zu viel bezahlte Zins bis zu zehn Jahre rückwirkend zurückverlangt werden. Wir wollen Wohnen wieder leistbar machen.“ Wie viel die Mieterin von ihrem Geld tatsächlich zurückbekommt, ist noch offen, eine mögliche Berufung wird erwartet.

Quellen und Links:

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KO KOSMO-Redaktion
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