Der Mentalist Timon Krause verriet in der ARD-Sendung „Kölner Treff“ eine überraschend simple Methode gegen Erschöpfungszustände. Seine Empfehlung: Bei aufkommender Müdigkeit genügt es, den Kopf nach hinten zu neigen und einige Sekunden zur Decke zu blicken.
Dieser einfache Vorgang löst laut Krause eine hormonelle Reaktion aus, die dem Gehirn Wachheit signalisiert. „Das ist so einfach, aber es funktioniert“, betont der Experte.
Der für seine verblüffenden mentalen Fähigkeiten bekannte Krause, der zwei Jahre lang als bester europäischer Mentalist galt und in zahlreichen deutschen Fernsehshows auftrat, ist nicht die einzige Quelle für wirksame Wachmacher. Mit wenigen gezielten Maßnahmen lässt sich die Konzentration am Arbeitsplatz deutlich steigern.
Effektive Wachmacher
Die AOK rät beispielsweise zur regelmäßigen Frischluftzufuhr durch weit geöffnete Fenster. Noch wirkungsvoller sei ein kurzer Spaziergang an der frischen Luft. Wer die Möglichkeit hat, kann von einem kurzen Nickerchen profitieren.
Viele Menschen unterschätzen zudem die Bedeutung ausreichender Flüssigkeitszufuhr. Eine schnelle Erfrischung bietet das Abspülen von Gesicht und Armen mit kaltem Wasser – ein Tipp, dem die AOK besondere Wirksamkeit zuschreibt. Auch Kaffee kann kurzfristig die Wachheit fördern.
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Langfristige Strategien
Für einen energiegeladenen Tagesbeginn empfiehlt die IKKBB, die Krankenkasse für Brandenburg und Berlin, Wechselduschen. Der Kontrast zwischen warmen und kalten Wassertemperaturen regt die Durchblutung an, aktiviert den Kreislauf und stärkt gleichzeitig die Abwehrkräfte.
Grundlegend wichtig bleibt eine gesunde Schlafkultur: Der Austausch des Smartphones gegen ein Buch am Abend verbessert die Einschlafqualität. Optimal sind sieben bis acht Stunden Nachtruhe sowie regelmäßige Schlafenszeiten.
Anhaltende Erschöpfungszustände können jedoch trotz aller Gegenmaßnahmen bestehen bleiben. Chronische Müdigkeit tritt häufig als Begleitsymptom bei Burnout oder Depressionen auf. Wer trotz konsequenter Anwendung der genannten Strategien unter ständiger Mattigkeit leidet, sollte ärztlichen Rat einholen.
Die AOK empfiehlt in solchen Fällen, die Müdigkeitsphasen in einem Tagebuch zu dokumentieren, um dem Arzt bei der Diagnose eine bessere Grundlage zu bieten.