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Missbrauchsurteil

Zehnjährige auf Bauernhof missbraucht: 38-Jähriger muss ins Gefängnis

Zehnjährige auf Bauernhof missbraucht: 38-Jähriger muss ins Gefängnis
(Symbolbild FOTO: iStock)
1 Min. Lesezeit |

Ein Bauernhof, zwei Nächte, ein zehnjähriges Mädchen – ein Fall, der vor dem Landesgericht Wels ein rasches Ende fand.

Am Landesgericht Wels ist am Dienstag ein 38-jähriger tunesischer Staatsbürger wegen sexuellen Missbrauchs einer Zehnjährigen zu zwei Jahren unbedingter Haft verurteilt worden. Zusätzlich zur Freiheitsstrafe muss der Mann dem Mädchen 5.000 Euro Teilschmerzengeld zahlen. Das Urteil ist bereits rechtskräftig.

Die Übergriffe ereigneten sich Ende Mai auf einem Bauernhof im Bezirk Grieskirchen in zwei aufeinanderfolgenden Nächten. Die zehnjährige Oberösterreicherin war dort zu Gast; ihr Zimmer grenzte an jenes des 38-Jährigen. Nachdem sich das Mädchen seiner Mutter anvertraut hatte, wurde der Mann wenig später festgenommen.

Geständnis & Urteil

Im Rahmen der Verhandlung am Landesgericht Wels legte der Angeklagte ein Geständnis ab. Das Gericht verhängte eine Freiheitsstrafe von zwei Jahren – der mögliche Strafrahmen reichte von sechs Monaten bis zu fünf Jahren – und verpflichtete den Mann darüber hinaus zur Leistung des Teilschmerzengeldes.

Noch am Tag der Verhandlung erwuchs das Urteil in Rechtskraft.

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KO KOSMO-Redaktion
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