Start NEWS Chronik “Zu dick” für Wiener Nachtclub: Jetzt wehren sich die Schwestern
LEOPOLDSTADT

“Zu dick” für Wiener Nachtclub: Jetzt wehren sich die Schwestern

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Symbolbild (FOTO: iStock, Google-Maps-Screenshot)

Zwei Schwestern durften im Gegensatz zu ihre Freundin nicht in den Partyclub „Vie i Pee“. Nun wollen die Schwestern Taten sehen.

Das Schwestern-Duo wollte gemeinsam mit zwei Freundinnen Party machen, doch eintreten durften sie nicht. Der Türsteher wollte mit den Partymäusen nicht diskutieren, dass sie daraufhin den Manager verlangt haben. “Nach einer halben Stunde kam ein junger Mann, der sich als Veranstalter vorstellte und teilte mir unter vier Augen mit, dass ich zwar in den Club dürfe, meine Freundinnen aber nicht. Sie wären zu dick“, sagt die Freundin der Schwestern in einem Interview gegenüber der „Krone“.

Das schockierende Erlebnis sorgte in den sozialen Medien für viel Shitstorm. “Wie haben viel Unterstützung bekommen. In den sozialen Medien haben uns Leute geschrieben, dass sie ähnliche Erfahrunge gemacht haben”, erzählt 20-jährige Schwester in einem Interview gegenüber “Heute”.

Die jungen Wienerinnen wollten erstmals wieder gemeinsam mit Freunden fort gehen. “Wir hatten den Club vorher noch nie besucht und dachten, wir schauen spontan vorbei. Was dann vor Ort passiert ist, war für uns sehr demütigend.“ Von dem Nachtclub haben die zwei Schwestern noch keine Rückantwort bekommen. “Unsere Freundin, die dabei war, hat ihnen auf Instagram geschrieben, aber es gab keine Rückmeldung.”

“Vie i Pee” entschuldigt sich:
Martin Ho und das “Vie i Pee” wurden mit den Vorwürfen konfrontiert. Ho, der derzeit in Ibiza auf Urlaub ist, nahm zum Vorfall noch keine Stellungnahme. Chris Edy, sein Clubchef erklärte: “Von unseren Mitarbeitern wurden keine solchen Aussagen getroffen. Es tut uns leid, wenn sie einen schlechten Gasteindruck bei uns hatten. Sie sind in unseren Clubs und Lokalitäten jederzeit herzlich Willkommen.”

Die zwei Schwestern sind enttäuscht: “Eine Entschuldigung ist schnell gesagt. Uns wäre es lieber man würde Taten sprechen lassen. So etwas darf einfach nicht passieren.” Nach dem Vorfall ließ das “U4” Taten sprechen. Der Wiener Club erklärte auf Twitter: “Und wieder bestätigt sich: In unsere Branche gibts leider auch viele Trotteln. Falls die feschen Mädls wer kennt, die sollen sich melden, wir laden sie zu uns auf eine Flasche Sekt ein.”

Die Schwestern nehmen die Einladung gerne an. “Das ist so eine tolle Aktion. Das U4 war der einzige Club, der reagiert hat. Unser nächster Tanzabend wird auf jeden Fall dort stattfinden.”

Quelle: Heute-Artikel