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Zu hohes Krebsrisiko: Kommt jetzt ein Solarium-Verbot?

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Bekanntlich ist die Bräune aus der Röhre alles andere als gesund für unser größtes Organ – die Haut. Aktuellen Studien zufolge sollen Solarien sogar so krebsauserregend wie Arsen oder Asbest sein, weshalb Dermatologen nun ein Verbot fordern!

Derzeit wird in Deutschland ein landesweites Verbot für Solarien gefordert. Dahinter stehen insbesondere Hautärzte, die berichten, dass das künstliche Sonnen europaweit bei etwa 3.400 Menschen zu schwarzem Hautkrebs geführt hat. 800 von ihnen sollen in weiterer Folge sogar daran gestorben sein.

Abgesehen davon verursache jeder einzelne Besuch im Solarium langfristige Schäden. Laut der Weltgesundheitsorganisation (WHO) gilt für Solarien-Nutzer sogar höchste Krebsrisikowarnstufe. Die „International Agency for Research on Cancer“ (IARC) veröffentlichte 88 Studien aus 20 Jahren. Demzufolge landen UV-Strahlen Krebs-Risikostufe 1.

Damit reihen sie sich neben die chemischen Elemente Plutonium und Arsen, aber auch Zigaretten oder Asbest. Zudem können die UV-Strahlen der Münzkaribik auch zu Tumorbildungen im Auge führen.

Fakt ist abgesehen davon, dass die Strahlung vor allem für Jugendliche bedenklich ist. Begibt man sich noch vor dem 30. Lebensjahr regelmäßig ins Solarium, erhöht man das Risiko an schwarzem Hautkrebs zu erkranken, um sage und schreibe 75 Prozent.