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VERDÄCHTIGES PAKET

1,5 Kilo Kokain in PlayStation 5 geschmuggelt

(FOTOS: iStockphoto, Australian Federal Police)

Australische Grenzbeamten fingen ein Paket aus Portugal ab, in dem sich auf den ersten Blick nur eine der so seltenen PS5-Konsolen befanden. Doch als die Beamten die PlayStation 5 öffneten, fanden sie darin 1,5 Kilo Kokain.

Auf den ersten Blick schienen die australischen Beamten an der Grenze lediglich ein Paket mit einer normalen – wenn auch weltweit quasi ausverkauften – PlayStation 5 abgepasst zu haben. Doch das machte die Ermittler stutzig genug, um die Konsole zu öffnen und tatsächlich fanden sie darin eine weiße Substanz, wie die Zeitung „The West Australian“ berichtet.

Kokain um Hunderttausende Dollar
Nachdem die Grenzbeamten in dem verdächtigen Paket eine weiße Substanz entdeckten, wurde eine Untersuchung des Stoffes angeordnet. Diese ergab, dass es sich dabei um etwa 1,5 Kilogramm Kokain handelte. Der Straßenverkaufswert des PS5-Inhaltes wurde von den Beamten auf rund 350.000 australische Dollar geschätzt.

Polizisten stellten Empfänger eine Falle
Die australischen Grenzpolizisten entfernten das Kokain aus der PS5 und tauschten es gegen eine Attrappe aus, um damit den adressierten Empfänger des Pakets in eine Falle zu locken. Und tatsächlich: Als das Paket zugestellt wurde, holte es sich ein 48-Jähriger ab – und wurde noch an Ort und Stelle verhaftet. Zwei Komplizen des Mannes wurden ebenfalls ausgeforscht und festgenommen. Bei den Verdächtigen fanden zudem mehrere Hausdurchsuchungen statt.

Die drei Männer müssen sich nun vor Gericht wegen Suchtgiftschmuggels und der versuchten Inbesitznahme einer „verkehrsfähigen Menge“ illegaler Drogen verantworten. Der Prozess ist bereits in Gange. Im Falle einer Verurteilung drohen ihnen bis zu 25 Jahre Haft. Den Absender des Pakets konnten die Beamten jedoch noch nicht ausforschen.

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