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SCHWERE FOLGEN

20-Jährige sexuell belästigt – danach sticht sie Mann ab

BAHNHOF_MESSERATTACKE
Symbolbild (FOTO: iStock)

In einem erschütternden Vorfall am Kaiserslauterner Hauptbahnhof erlag ein 64-jähriger Mann seinen Verletzungen, nachdem er von einer 20-jährigen Frau erstochen worden war. Dieser gewaltsame Akt folgte auf einen Streit, der Berichten zufolge durch eine sexuelle Belästigung ausgelöst wurde.

Das Geschehen am Kaiserslauterner Hauptbahnhof wirft harte Fragen über Sicherheit und Verhalten im öffentlichen Raum auf. Ein Bahnhof, normalerweise ein Ort des Transits und der Bewegung, wurde zum Schauplatz einer tödlichen Konfrontation. Videoaufzeichnungen, die der Polizei vorliegen, dokumentieren den Anfang des Vorfalls: eine sexuelle Belästigung auf einer Rolltreppe, bei der der 64-Jährige der jungen Frau an das Gesäß greift. Ein verbaler Disput eskalierte schnell, als die Frau ein Messer zog und in Selbstverteidigung handelte. Sie stach zu, traf den Mann ins Herz und beendete damit sein Leben.

Nachwirkungen

Ersthelfer behandelten den Schwerverletzten, bevor er ins Krankenhaus transportiert wurde, wo er seinen Verletzungen erlag. Die Nachricht von der Tat verbreitete sich schnell, und die Tatverdächtige reagierte, indem sie sich eigenständig der Polizei stellte. Die Beamten nahmen sie in Gewahrsam, mit der Begründung, dass Fluchtgefahr bestehe. Die anfänglichen Ermittlungen der Polizei kennzeichnen den Vorfall als Totschlag, während die Beweisaufnahme weitergeht.