Mehr als zwei Jahrzehnte lang betrieb ein Oberösterreicher sein florierendes Drogengeschäft. Statt Geld zahlte er seinen Helfer mit Cannabis – bis die Polizei zuschlug.
Ein 43-Jähriger aus Steyr-Land betrieb seit 2004 eine Cannabisplantage in seinem Wohnhaus. Die Ermittlungen ergaben, dass der Mann die Ernte gewinnbringend weiterverkaufte. Laut Polizei überließ er einem weiteren Verdächtigen etwa drei Kilogramm Marihuana auf Kommissionsbasis zum Weiterverkauf.
Über einen Zeitraum von zwölf Jahren entlohnte der Beschuldigte zudem einen gleichaltrigen Bekannten für verschiedene Erd- und Maurerarbeiten mit Drogen anstatt mit Geld. Nach Angaben der Ermittler wechselte dabei Cannabis im Straßenverkaufswert von mehreren tausend Euro den Besitzer – insgesamt etwa ein Kilogramm.
Internationaler Schmuggel
Seine kriminellen Aktivitäten beschränkten sich nicht auf Österreich. Im Jahr 2006 nutzte der Mann einen Jamaika-Urlaub, um als Bodypacker zwischen 20 und 50 Gramm Kokain nach Österreich einzuschmuggeln.