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Flugdrama

273 Urlauber im Flammen-Inferno – Strom weg, Panik an Bord

273 Urlauber im Flammen-Inferno – Strom weg, Panik an Bord
(FOTO: iStock)
2 Min. Lesezeit |

Flammen schlagen aus dem Triebwerk, der Strom fällt aus – für 273 Urlauber wird der Rückflug von Korfu zum Überlebenskampf in luftiger Höhe.

Der Urlaubsflug von Korfu nach Düsseldorf verwandelte sich für mehr als 270 Passagiere in einen Albtraum. Die Condor-Maschine mit der Flugnummer DE 3665, eine Boeing 757, geriet unmittelbar nach dem Start in Schwierigkeiten, als Flammen aus dem rechten Triebwerk schlugen. Videoaufnahmen dokumentieren, wie Feuer aus einem der Flügel loderte. Eine sofortige Notlandung wurde unumgänglich.

Die Reisenden berichteten später von einem lauten Knall direkt nach dem Abheben, gefolgt von weiteren explosionsartigen Geräuschen, während die Flammen sich ausbreiteten. Als dann auch noch die Stromversorgung ausfiel und das Flugzeug nicht weiter an Höhe gewann, durchlebten die Passagiere Momente extremer Angst.

⇢ Notlandung mit 200 Passagieren: Geier zerfetzt Flieger (VIDEO)

Dramatische Momente

Für die 273 Urlauber endete die Reise in einem traumatischen Erlebnis. Besonders dramatisch war die Situation für eine Mutter und ihre Tochter, die direkt über dem brennenden Triebwerk saßen. Gegenüber der „Bild“-Zeitung schilderte die Frau ihre Verzweiflung: „Es war eine unfassbar schlimme Erfahrung. Ich habe schon Abschieds-SMS verschickt, weil ich dachte, jetzt ist es vorbei.“

Der Pilot reagierte umgehend mit der Einleitung einer Notlandung und bemühte sich, die verängstigten Fluggäste durch regelmäßige Durchsagen zu beruhigen. Rund 40 Minuten nach dem Start gelang die Notlandung sicher auf dem Flughafen von Brindisi in Süditalien – verletzt wurde niemand. Dennoch wird dieser Samstagabendflug für viele Betroffene als traumatisches Erlebnis in Erinnerung bleiben.

Technische Ursache

Nach der geglückten Notlandung waren die Passagiere weitgehend auf sich allein gestellt. Da es bereits Mitternacht war, mussten einige bis zum nächsten Morgen auf einen Ersatzflug warten. Andere Reisende waren so erschüttert, dass sie sich gegen einen weiteren Flug entschieden und stattdessen mit dem Flixbus die Heimreise antraten.

Die technische Ursache für den Zwischenfall lag in Problemen mit der Luftzufuhr zum Triebwerk. Diese Störung, die dem Piloten durch die Bordsysteme angezeigt wurde, kann bei der Verbrennung des Kerosins zu wiederkehrenden Feuerstellen führen.

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KO KOSMO-Redaktion
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