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STATISTIK

30 Prozent der Corona-Patienten nicht wegen Virus im Spital

(FOTO: iStockphoto)

In den vergangenen Wochen steigen die Belegzahlen auf den Normalstationen wieder. Ein beachtlicher Teil ist jedoch nicht wegen des Coronavirus eingeliefert wurden.

Die Omikron-Welle sorgt in Österreich für ein Rekordhoch an Neuinfektionen. Derzeit zählen wir hierzulande mehr als 200.000 aktive Krankheitsfälle, so viel wie noch nie seit Ausbruch der Pandemie. Im Spital befindet sich derzeit etwas mehr als 1.200 Personen, wobei davon 189 (Stand 25.1.2022) eine intensivmedizinische Betreuung benötigen.

Corona nicht der Einlieferungsgrund
Wie im Ö1-Morgenjournal berichtet wurde, werden Corona-Infektionen bei Patienten im Spital oft zufällig bei Routinetests entdeckt. Der Grund für ihren Krankenhausaufenthalt bzw. der Aufnahme sind andere Beschwerden – Corona eher eine „Nebendiagnose“.

Davon betroffen seien viele Spitäler im Westen des Landes, wo etwa Menschen nach Skiverletzungen positiv getestet wurden. Rund ein Viertel bis ein Drittel der Patienten in den Kliniken Tirols seien nicht wegen einer Corona-Infektion im Spital. Die Ansteckung mit dem Virus wird dann erst im Krankenhaus selbst festgestellt, erklärte Johannes Schwamberger, Sprecher der Tirol Kliniken.

Ähnliche Zahlen gibt es auch aus den Kliniken in Bad Ischl, Gmunden und Vöcklabruck, wo die Anzahl an Spitalspatienten mit „Nebendiagnose Corona“ etwa bei 30 Prozent liegt.

Personen oft asymptomatisch
Der Großteil der angesprochenen Spitalspatienten hätte einen asymptomatischen Covid19-Verlauf. Betroffene werden in Zimmern isoliert, sodass sie erst gar nicht auf die Covid-Station müssen.

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