Keine Artikel gefunden
Versuche einen anderen Suchbegriff
Belastung

31 Grad im Kindergarten: Besorgte Eltern fordern Klimaanlage

31 Grad im Kindergarten: Besorgte Eltern fordern Klimaanlage
(FOTO: iStock/Mkovalevskaya/kot63)
2 Min. Lesezeit |

In einem Kindergarten in Liesing sind aufgrund von extremer Hitze besorgniserregende Zustände aufgetreten, die bei den Kindern deutliche Anzeichen von Erschöpfung hervorrufen.

Überhitzung im Kindergarten

Der Kindergarten, der auch im Sommer offen bleibt, um den Betreuungsbedarf zu decken, sieht sich nun mit extremen Temperaturbedingungen konfrontiert. Die Hitze ist eine enorme körperliche Belastung für die Kleinen. Manche schlafen vor Erschöpfung am Boden ein und beim Abholen sind die Kinder verschwitzt und haben teilweise ein rotes Gesicht.

Elterninitiative für eine kühle Umgebung

Laut Informationen der Stadt Wien, darf die Temperatur in Kindergärten maximal 27 Grad betragen. Eine Gruppe besorgter Eltern hat deshalb eine Petition gestartet, die die Ausstattung des Kindergartens mit Klimaanlagen fordert. „Die Temperatur in den Räumlichkeiten des Kindergartens ist in den vergangenen Tagen auf 31 Grad gestiegen“, so die Eltern über den Privatkindergarten in der Carlbergergasse.

Bezirks-Vize Patrick Gasselich (ÖVP) fordert rasche Lösungen: „Dass es in einem Liesinger Kindergarten Raumtemperaturen über 30 Grad gibt, ist völlig unzumutbar.“

Übergangslösung

Nach einer Anfrage der „Krone“, argumentierten die „Kinderfreunde“: „Seit dieser Woche gibt es im Haus sechs neue Dyson Cool Geräte. Bereits ab 6.30 Uhr wird im Kindergarten gelüftet. Außerdem haben die Kinder die Möglichkeit, im Garten zu pritscheln. Wir prüfen langfristige Lösungen, wie eingebaute Klimaanlagen.“

Das sich wandelnde Klima und die zunehmend häufigeren Hitzewellen erfordern angepasste Maßnahmen, um sicherzustellen, dass Kinder auch an heißen Tagen ein angenehmes Umfeld vorfinden.

Unabhängiger Journalismus braucht Unterstützung

Guter Journalismus entsteht nicht nebenbei. Gründliche Recherche, sorgfältige Faktenprüfung und eine kritische Einordnung brauchen Zeit, Erfahrung und Ressourcen. Damit wir weiterhin unabhängig berichten können – frei von politischem oder wirtschaftlichem Einfluss – sind wir auf deine Unterstützung angewiesen.

Hilf mit, unabhängigen Journalismus zu sichern.
KO KOSMO-Redaktion
Teilen