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Umgestaltung

50-Meter-Kletterwand mitten auf der Favoritenstraße

50-Meter-Kletterwand mitten auf der Favoritenstraße
FOTO: Architekturbüro Strauss
2 Min. Lesezeit |

Favoriten bekommt eine neue Attraktion: Eine 50 Meter lange Kletterwand mitten auf der Favoritenstraße sorgt bald für Aufsehen.

Die Umgestaltung der Favoritenstraße in Wien-Favoriten schreitet voran. Nachdem der erste Bauabschnitt zwischen Hauptbahnhof und Landgutgasse im Herbst 2025 fertiggestellt und begrünt wurde, rücken die Arbeiten nun in Richtung Reumannplatz vor. Herzstück des neuen Abschnitts ist eine 50 Meter lange Boulderwand, die im Bereich der Gudrunpassage-Unterführung errichtet wird.

Die Konstruktion, die zugleich als Stützmauer dient, erreicht eine Höhe zwischen 2,7 und 4,5 Metern und bietet bis zu 30 Personen gleichzeitig die Möglichkeit zum Klettern. Am Boden darunter wird ein Fallschutzboden verlegt.

Grün & Regulierung

Die Gudrunpassage ist jedoch nur ein Teilbereich des zweiten Bauabschnitts, der sich von der Landgutgasse bis zum Reumannplatz erstreckt. Auf einer Gesamtlänge von rund 750 Metern entstehen weitläufige Grünbeete, rund 60 Bäume und Stauden werden gepflanzt. Insgesamt wächst die Grünfläche damit um weitere 1.000 Quadratmeter – ein Zugewinn, der sowohl das Erscheinungsbild des Straßenzugs aufwerten als auch zur Kühlung des Bereichs beitragen soll.

In der Passage selbst wird die Beleuchtung erneuert, der Bereich der einstigen Treppenanlagen begrünt. Die fußläufige, verkehrsfreie Querung der Gudrunstraße bleibt dabei weiterhin erhalten.

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Parallel zur Begrünung sind auch regulatorische Maßnahmen geplant. Nach dem Vorbild der Kärntner Straße soll eine Zonierungsverordnung eingeführt werden, die Standorte für Schanigärten und Imbissstände bereits im Vorfeld festlegt. Durch eine einheitliche Anordnung der Gastgärten sollen kommerzielle Nutzungen im öffentlichen Raum gezielt gelenkt sowie ausreichend Platz für Begrünung und freie Aufenthaltsbereiche gesichert werden.

U1-Abdichtung

Die Bauarbeiten sind eng mit den Wiener Linien abgestimmt, da parallel dazu auch unterirdisch gearbeitet wird. Die Tunneldecke der U1 muss neu abgedichtet werden.

Auch diese Arbeiten verlaufen planmäßig und sollen im Herbst abgeschlossen sein.

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KO KOSMO-Redaktion
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