Mit dem Rückenwind der Favoritenrolle und vor ausverkauftem Haus will Österreichs Nationalteam gegen Rumänien den ersten Schritt zur lang ersehnten WM-Teilnahme machen.
Österreichs Fußball-Nationalteam steht vor einem wegweisenden Duell in der WM-Qualifikation. Am Samstag um 20.45 Uhr empfängt die ÖFB-Auswahl (Österreichischer Fußball-Bund) im ausverkauften Ernst Happel Stadion Rumänien – jenes Team, das laut FIFA-Weltrangliste als stärkster Kontrahent in der Qualifikationsgruppe für die Endrunde 2026 in Nordamerika gilt. Die Rollenverteilung ist dennoch klar: Während die Österreicher als Favorit ins Rennen gehen, stehen die Rumänen nach ihrer 0:1-Auftaktniederlage gegen Bosnien-Herzegowina bereits mit dem Rücken zur Wand.
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Rangnicks Prioritäten
Für Teamchef Ralf Rangnick hat die Partie absolute Priorität. Der Deutsche und sein Trainerstab haben die Vorbereitung auf diesen Schlüsselmoment akribisch vorangetrieben. „Wir wissen, dass es ein ganz wichtiges Spiel ist, dass wir erfolgreich starten wollen mit einem Heimsieg“, betonte Rangnick. Die Sehnsucht nach einer WM-Teilnahme ist im Alpenland groß – seit der Endrunde 1998 in Frankreich wartet Österreich auf eine Rückkehr auf die größte Fußballbühne.
Günstige Prognosen
Diese Einschätzung wird auch durch Datenanalysen gestützt. Eine Simulation des Portals „Football Meets Data“ hat die Erfolgsaussichten der Teams in der Qualifikationsgruppe mit Österreich, Bosnien, Rumänien, Zypern und San Marino berechnet. Das Ergebnis: Mit einer Wahrscheinlichkeit von 67 Prozent wird das ÖFB-Team den Gruppensieg einfahren. Als größte Herausforderung gilt dabei Bosnien-Herzegowina, das mit dem Auswärtssieg in Rumänien bereits ein Ausrufezeichen setzen konnte.