Für den Kolumbianer Luis Diaz greift der FC Bayern tief in die Tasche. 70 Millionen Euro für einen 28-Jährigen – ein Transfer, der Fragen aufwirft.
Der FC Bayern investiert kräftig in seine Offensive. Knapp 70 Millionen Euro lassen sich die Münchner den 28-jährigen Luis Diaz kosten – und machen ihn damit zum drittteuersten Einkauf der Vereinsgeschichte. Die hohe Ablösesumme für einen Spieler im fortgeschrittenen Fußballeralter nehmen die Bayern-Bosse offenbar ohne Bedenken in Kauf.
Frühe Ankunft
Am frühen Dienstagmorgen, als die Sonne gerade aufging und die ersten Vogelstimmen zu hören waren, landete der Neuzugang um 6.35 Uhr mit einer Maschine der All Nippon Airways in München. Sichtlich müde, aber im schicken hellblauen Kurzarmhemd gekleidet, stieg Diaz aus dem Flieger.
Bevor er in der bereitstehenden schwarzen Limousine Platz nahm, signalisierte er mit erhobenem Daumen seine positive Einstellung: Alles im grünen Bereich!
Sportliche Investition mit klarem Ziel
Die Verpflichtung des Kolumbianers ist kein Zufallstransfer. Mit 17 Toren in der vergangenen Saison gehörte Díaz zu den produktivsten Offensivkräften des FC Liverpool. Die Münchner sehen in ihm den idealen Ersatz für den abgewanderten Leroy Sané und versprechen sich von seiner Torgefahr und internationalen Erfahrung eine unmittelbare Verstärkung der Offensive.
Nachdem der FC Bayern bei den Transfers von Nico Williams und Bradley Barcola das Nachsehen hatte, entschieden sich die Verantwortlichen, bei Díaz zuzuschlagen.
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Die Verpflichtung des Flügelspielers soll die Kaderqualität im Hinblick auf nationale und internationale Titelambitionen deutlich erhöhen – ein Investment, das die sportliche Führung trotz des Alters und der hohen Ablösesumme für alternativlos hält.