Eine Suchaktion in der Nacht, ein Hubschrauber in der Luft – und ein Fund am Morgen, der alle Hoffnungen zunichte macht.
Am Mittwochabend war der Pensionist aus dem Bezirk Wels-Land noch mit dem Fahrrad unterwegs – doch er kehrte nicht mehr heim. Gegen 2.40 Uhr in der Nacht auf Donnerstag wandten sich seine Angehörigen an die Polizei und erstatteten Vermisstenanzeige. Da die Behörden einen Unfall nicht ausschließen konnten, wurde umgehend eine großangelegte Suchaktion eingeleitet.
Stundenlange Suche
Mehrere Polizeistreifen durchkämmten die Region, zusätzlich wurde ein Hubschrauber zur Luftsuche eingesetzt. Parallel dazu nahm das Landeskriminalamt eine Standortpeilung vor, um den möglichen Aufenthaltsort des Mannes einzugrenzen. Rund fünf Stunden lang blieb die Suche ohne Ergebnis.
Erst gegen 8 Uhr morgens meldete sich ein Bauarbeiter bei den Einsatzkräften: Er hatte auf einem Schotterweg entlang einer Schottergrube eine reglose Person entdeckt. Bei dem Toten handelte es sich laut Polizei um den vermissten 75-Jährigen. Den ersten Erkenntnissen zufolge dürfte der Pensionist mit seinem Fahrrad gestürzt und anschließend verstorben sein.