Dramatische Szenen in Graz: Feuerwehrleute kämpften in einem verrauchten Mehrparteienhaus um das Leben eines 88-Jährigen, der keine Lebenszeichen mehr zeigte.
Am 6. Dezember musste die Grazer Berufsfeuerwehr zu einem dramatischen Einsatz ausrücken. In einem Mehrparteienhaus in der Alten Poststraße brach am späten Nachmittag ein Feuer aus. Die Einsatzkräfte wurden um 16.17 Uhr alarmiert, nachdem ein Zimmerbrand und eine vermisste Person gemeldet worden waren.
Als die Feuerwehr am Einsatzort eintraf, stand bereits eine Wohnung im ersten Stock in Flammen. Die Rettungskräfte konnten umgehend einen 26-jährigen sowie einen 49-jährigen Bewohner in Sicherheit bringen. Ein 88-jähriger Mann wurde jedoch zunächst vermisst.
Die Feuerwehrleute begannen sofort mit der Suche nach dem Vermissten und drangen mit schwerem Atemschutz in das brennende Gebäude ein. Parallel dazu schafften sie mit einer Drehleiter von außen eine Abluftöffnung, um die Sicht im verrauchten Haus zu verbessern.
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Dramatische Rettung
Kurz darauf konnte ein Atemschutztrupp den 88-Jährigen in der verqualmten Wohnung lokalisieren und ins Freie bringen. Der Senior zeigte zunächst keine Lebenszeichen, konnte jedoch vom Roten Kreuz erfolgreich wiederbelebt werden. Mit stabilisierten Vitalfunktionen wurde er ins Grazer Uniklinikum eingeliefert.
Straße gesperrt
Die beiden anderen geretteten Männer wurden zur weiteren Behandlung ins LKH Graz West transportiert. Wegen des umfangreichen Rettungseinsatzes blieb die Alte Poststraße bis in die Abendstunden vollständig für den Verkehr gesperrt.
Die Untersuchungen zur Brandursache sowie zur Höhe des entstandenen Sachschadens dauern derzeit noch an.