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VIELFALT

9 wenig bekannte slawischen Minderheiten am Balkan (GALERIE)

7. Šokci

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(FOTO: Blog.hr)

Die Schoktzen sind eine südslawische Minderheit, die sich selbst oftmals als Kroaten definieren. Sie sprechen einen eigenen alt-stokavischen Unterdialekt, welcher jenem der Bunjevci etwas ähnelt. Heute leben sie in Kroaten, Serben und Ungarn. Im Gegensatz zu den Bunjevci, der anderen römisch-katholischen Minderheit in dieser Region, zeigen Schoktzen nur wenig Bestrebungen, sich als eigene Volksgruppe zu definieren.

Bevölkerungszahl: unbekannt

8. Bunjevci

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(FOTO: skyscrapercity.com)

Die Bunjevci leben vor allem in der serbischen Region Bačka, sowie in Südungarn. Ursprünglich stammen höchstwahrscheinlich aus der westlichen Herzegowina, von wo aus sie zuerst nach Dalmatien, dann nach Lika und später in die Vojvodina siedelten. Erstmals wurden sie 1990 als Minderheit in Serbien anerkannt, während Bunjevci als Kategorie in den heutigen kroatischen und ungarischen Statistiken nicht angeführt wird.

Bevölkerungszahl: 18,000 (Serbien und Ungarn)

9. Torbeši

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(FOTO: klix.ba)

Die Torbeschen sind eine religiöse Minderheit innerhalb der Gruppe der ethnischen Mazedonier. Sie gehören dem islamischen Glauben an, was sie kulturell von der mehrheitlich christlich-orthodoxen Mazedoniern über die Jahrhunderte trennte. Bis heute sind sie für ihre Freskenmalerei, Holzschnitzerei und Mosaike bekannt. Sie leben hauptsächlich im Westen Mazedoniens, sowie in Golloborda (Albanien).

Bevölkerungszahl: 40,000–100,000

(QUELLE: Slavorum)

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