Daheim alt werden – ein Wunsch, der für viele unerfüllbar bleibt. Während 90 Prozent der Senioren zuhause gepflegt werden möchten, fehlt es an Personal und Geld.
Ein Ehepaar im Pongau (Salzburg) benötigt mittlerweile Rund-um-die-Uhr-Betreuung. Der Mann, der früher noch seine psychisch erkrankte Frau unterstützen konnte, ist inzwischen selbst bettlägerig geworden. “Die Situation hat sich für alle verschärft, auch für die Pflegekräfte”, berichten Mitarbeiter der mobilen Dienste.
Die Wunschvorstellung und Realität klaffen bei der Altenpflege weit auseinander. Eine aktuelle Erhebung des Sozialministeriums zeigt: Fast 90 Prozent der Menschen über 60 Jahre möchten im Alter daheim versorgt werden. Doch Personalengpässe, der hohe finanzielle Aufwand für eine 24-Stunden-Betreuung sowie administrative Hürden machen diesen Wunsch oft zunichte.
Grenzen der Versorgung
“Wir stoßen an unsere Grenzen”, berichtet eine im Tennengau (Salzburg) tätige Pflegekraft. “Viele Familien sind verzweifelt, weil sie keine leistbare Betreuung finden.”
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Obwohl die Politik Verbesserungen versprochen hat, geht vielen Betroffenen der Reformprozess nicht schnell genug voran. Eine Vertreterin der Interessensgemeinschaft pflegender Angehöriger fordert: “Es braucht dringend mehr finanzielle Unterstützung und eine bessere Bezahlung für Pflegekräfte.”
Wunsch und Wirklichkeit
Der überwiegende Teil der älteren Generation wünscht sich, so lange wie möglich in der vertrauten Umgebung betreut zu werden. In der Praxis scheitert dies jedoch häufig an wachsenden Kosten, fehlendem Fachpersonal und unzureichenden staatlichen Fördermaßnahmen.
Eine bessere Bezahlung für Pflegekräfte.
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