Bundespräsident Alexander Van der Bellen besuchte den ersten Bosna-Stand in Salzburg, den „Balkan Grill“, nach der offiziellen Eröffnung der Salzburger Festspiele. Er probierte die Original Salzburger Bosna, die seit 1950 nach der Rezeptur von Zanko Todoroff hergestellt wird. Van der Bellen würdigte die Bedeutung der Bosna für die regionale Identität und Kulinarik.

Bundespräsident Alexander Van der Bellen hat am Freitag die Salzburger Festspiele offiziell eröffnet. Bei dem Festakt in der Felsenreitschule sprach er über die Schönheit Österreichs, die auch im Hässlichen zu finden sei. Er betonte die Gastfreundschaft und den typischen Grant der Österreicher. Die Festrede hielt Nina Chruschtschowa, die Urenkelin von Nikita Chruschtschow.
Ehrengäste bei Festspielen
Zahlreiche Ehrengäste, darunter Vizekanzler Werner Kogler und andere Mitglieder der Bundesregierung, waren anwesend. Nach der Eröffnung zog die Festgemeinde durch die Altstadt in den Festspielbezirk. Am Abend fand die Premiere von Richard Strauss‘ Oper „Capriccio“ im Großen Festspielhaus statt. Die Salzburger Festspiele bieten von 19. Juli bis 31. August 172 Aufführungen an 15 Spielstätten und 33 Jugendvorstellungen.
Besuch beim Bosnastand
Neben der offiziellen Eröffnung der Festspiele besuchte Van der Bellen auch den ersten Bosna-Stand in Salzburg. Dieser Stand, bekannt als „Balkan Grill“, befindet sich im Stockhamer Durchhaus und wurde 1950 von Zanko Todoroff gegründet. Todoroff, ein gebürtiger Bulgare, kreierte die Original Salzburger Bosna mit Bratwürsten. Dazu einem leicht angetoasteten Weißbrot, Zwiebeln, Petersilie und einer geheimen Gewürzmischung.
Der Balkan Grill ist seit den 1980er Jahren in den Händen der Salzburger Metzgerei Walter, die die Bratwürste nach der originalen Rezeptur herstellt. Van der Bellen würdigte die Bedeutung der Bosna für die regionale Identität und Kulinarik.
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Die Original Salzburger Bosna ist nicht nur ein kulinarisches Highlight, sondern auch ein Stück Salzburger Geschichte, das sowohl von Einheimischen als auch von Touristen geschätzt wird. Mit seinem Besuch setzt Van der Bellen ein Zeichen für die Bedeutung kleiner kulinarischer Institutionen, die einen großen Beitrag zur regionalen Identität leisten.