Die Pleitewelle hält an! Nun hat es ein Traditionsunternehmen aus Steyr getroffen – eine beliebte Apotheke ist insolvent.

Die traditionsreiche Bahnhofapotheke Ph. Mr. Franz Mühlberger OG in Steyr, Oberösterreich, steckt in einer finanziellen Krise und hat ein Sanierungsverfahren eingeleitet. Seit ihrer Gründung im Jahr 1960 konnte die Apotheke in den letzten Jahren keine Gewinne mehr erwirtschaften. Der Alpenländische Kreditorenverband (AKV) berichtet, dass sieben Mitarbeiter und zwei Gesellschafter von der Insolvenz betroffen sind, während genaue Informationen über Schulden und Vermögenswerte derzeit fehlen. Die angestrebte Sanierung soll letztlich in den Verkauf des Unternehmens münden.
Es gibt noch Hoffnung
Trotz der Schwierigkeiten gibt es einen Hoffnungsschimmer: Eine Pharmazeutin aus Klosterneuburg, Niederösterreich, hat eine Fortführungsgarantie abgegeben, wodurch eine Rettung des Unternehmens möglich erscheint.
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Weitere Insolvenz
Parallel dazu hat auch die Wiener Firma Atlas Personal Management GmbH, ein langjähriger Akteur in den Bereichen Industrie, Gewerbe, Logistik und Handel, am Montag Insolvenz angemeldet. Das Unternehmen beschäftigte zuletzt 110 Mitarbeiter und hat Schulden in Höhe von rund 3 Millionen Euro. Laut AKV ist die finanzielle Misere auf rückläufige Umsätze während und nach der Corona-Pandemie zurückzuführen.