⇢ ESC-Favoriten scheitern – Wackelt jetzt Österreichs JJ?
„Ich habe mich mit dem Gedanken tatsächlich schon beschäftigt“, gestand die Künstlerin auf die Frage, ob sie nicht Lust hätte, beim Eurovision anzutreten. „Aus meinem Umfeld kommt sogar regelrechter Druck, dass ich es versuchen sollte. Ich warte eigentlich nur auf den richtigen Song.“ Konkrete Vorstellungen hat Tairovic bereits: „Bei der Arbeit an meinem aktuellen Album meinte mein Choreograf, der auch mein Trauzeuge ist, dass ‚Ker finansijer‘ perfekt für den Eurovision wäre. Allerdings müsste man wohl einige fremdsprachige Elemente einbauen, damit der Song international verständlich wird.“
Mit einem vielsagenden „Vielleicht nächstes Jahr – ich würde es wirklich gerne versuchen“ ließ die Sängerin die Tür für eine Teilnahme weit offen.
Jubiläumsjahr 2026 als besondere Chance
Ein Einstieg im kommenden Jahr könnte für Tairović perfektes Timing sein: 2026 findet die 70. Ausgabe des Eurovision Song Contest statt – ein Jubiläumsjahr, das besondere Aufmerksamkeit garantiert. Die Sängerin ist dabei längst kein unbeschriebenes Blatt im ESC-Kontext. Bereits im Frühjahr 2024 veröffentlichte sie eine Performance mit direktem Eurovision-Bezug, die ihre Bühnenpräsenz und ihr Potenzial für den Wettbewerb eindrucksvoll unter Beweis stellte.
In den sozialen Medien wird Tea Tairović seit Anfang Mai 2025 bereits regelmäßig als mögliche Kandidatin für den serbischen ESC-Beitrag gehandelt – ihr Name fällt in Online-Diskussionen immer wieder neben anderen nationalen Favoriten. Ein Auftritt der charismatischen Künstlerin könnte dem serbischen Beitrag nach längerer Zeit wieder zu größerer internationaler Aufmerksamkeit verhelfen.
Aktueller Wettbewerb
Beim laufenden Eurovision Song Contest 2025 sind insgesamt 37 Nationen am Start. Nach dem ersten Halbfinale, das einige Teilnehmer bereits aus dem Rennen warf, verbleiben noch 32 Länder im Wettbewerb.
⇢ Autofahrer entsetzt: Tankstelle verkauft Wasser statt Benzin
Serbien mit seinem Vertreter, dem „Prinz von Vranje“ (Spitzname des serbischen Teilnehmers), liegt derzeit auf Platz 26 der Wettquoten – eine leichte Verbesserung, nachdem er vor dem ersten Halbfinale noch auf Position 30 rangierte. Der serbische Künstler wird im zweiten Halbfinale am Donnerstag, den 15. März, mit Startnummer 15 auftreten.
Nach aktuellen Prognosen der Buchmacher wird Schweden als Favorit für den Gesamtsieg gehandelt. Aus dem ersten Halbfinale haben sich bereits qualifiziert: Norwegen, Albanien, Schweden, Island, die Niederlande, Polen, San Marino, Estland, Portugal und die Ukraine.