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Suchaktion

Drama an der Donau: Zehn Boote suchen nach verschwundener Frau (FOTOS)

Drama an der Donau: Zehn Boote suchen nach verschwundener Frau (FOTOS)
FOTO: FF Kritzendorf
2 Min. Lesezeit |

Verzweifelte Hilferufe, dann Stille – seit Samstagnachmittag suchen Einsatzkräfte nach einer jungen Frau, die in der Donau verschwunden ist.

Nach Hilferufen in der Donau

Ein Nachmittag an der Donau nahm am Samstag eine tragische Wendung. Im Bereich der Rollfähre zwischen Korneuburg und Klosterneuburg werden seit dem späten Nachmittag Suchmaßnahmen nach einer jungen Frau durchgeführt. Gegen 17:45 Uhr vernahmen Augenzeugen verzweifelte Hilferufe aus dem Wasser, doch von der Person fehlte anschließend jede Spur. Franz Resperger von der Feuerwehr Kritzendorf erklärte gegenüber dem ORF Niederösterreich: „Es muss dann einen Zwischenfall gegeben haben, Passanten sind auf die Hilferufe der Frau aufmerksam geworden. Gesehen wurde sie nicht mehr.“

Unmittelbar nach den Hilferufen alarmierten die Zeugen die Rettungskräfte und meldeten eine ertrinkende Person. Einige Anwesende sprangen noch ins Wasser, um Hilfe zu leisten – jedoch ohne Erfolg. Kurz darauf rückten Feuerwehr und Rettungsdienst mit zahlreichen Einsatzkräften an. Benjamin Löbl, Kommandant der Feuerwehr Klosterneuburg, beschreibt die herausfordernde Situation bei der Suche: „Man muss aufpassen, dass man sich selbst nicht in Gefahr bringt.“

📍 Ort des Geschehens

Großangelegte Suchaktion

Die Einsatzkräfte durchsuchten mit insgesamt zehn Feuerwehrbooten das Gebiet um die Rollfähre. Als die Dunkelheit einbrach, musste die Suche am Samstagabend zunächst unterbrochen werden. Am Sonntagmorgen nahmen die Rettungskräfte ihre Bemühungen wieder auf.

Da die Vermisste im Wasser nicht gefunden wurde, konzentriert sich die Suche seit den Vormittagsstunden auf den Uferbereich. An der Aktion beteiligen sich die Feuerwehren aus Kritzendorf, Klosterneuburg, Langenzersdorf, Höflein an der Donau und Korneuburg.

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Zusätzlich unterstützen der Rettungshubschrauber Christophorus 9, ein Polizeihubschrauber, die Wasserrettung Tulln sowie Taucher der Berufsfeuerwehr Wien die Suchaktion.

Gefährliche Strömung

Der Donauabschnitt zwischen Korneuburg und Klosterneuburg gilt bei Wassersportlern und Schwimmern als besonders tückisch. Die Feuerwehr warnt regelmäßig vor der starken Strömung in diesem Bereich, die selbst geübte Schwimmer in Bedrängnis bringen kann. Schwimmen sollte hier ausschließlich an ausgewiesenen und gesicherten Badeplätzen erfolgen.

Einsatzkräfte appellieren nach dem Vorfall erneut an die Bevölkerung, die Gefahren der Donau nicht zu unterschätzen und im Zweifelsfall lieber auf Bademöglichkeiten in öffentlichen Freibädern oder beaufsichtigten Naturgewässern auszuweichen. Besonders nach Regenfällen oder bei hohem Wasserstand können sich die Strömungsverhältnisse schnell ändern und zusätzliche Risiken bergen.

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KO KOSMO-Redaktion
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