Tödliches Drama nach Hochzeitsfeier in Südfrankreich: Maskierte Angreifer erschießen die Braut, der verletzte Bräutigam tötet einen Täter durch Überfahren.
Bei einem bewaffneten Überfall auf ein frisch vermähltes Paar in Südfrankreich kam die Braut ums Leben. Der Bräutigam, der selbst eine Schussverletzung erlitt, überfuhr einen der Angreifer tödlich mit seinem Fahrzeug. Neben dem Bräutigam wurden auch ein Kind schwer und ein weiteres Familienmitglied leicht verletzt.
Die Staatsanwaltschaft teilte mit, dass vier maskierte Personen in einem Wagen vorfuhren und das Feuer eröffneten, als das Brautpaar die Hochzeitsfeier in der Gemeinde Goult in Südfrankreich am frühen Sonntagmorgen verlassen wollte. Nach den drei flüchtigen Tätern läuft eine großangelegte Fahndung, bei der auch ein Hubschrauber eingesetzt wird.
📍 Ort des Geschehens
⇢ Überfall mit Schusswaffe: Polizei findet Drogen beim ausgeraubten Opfer
Drogenmilieu-Verbindung
Aus Polizeikreisen verlautete gegenüber France 3, dass der Bräutigam bereits wegen Bandenkriminalität und Drogendelikten polizeibekannt sei. Die Ermittler vermuten einen Zusammenhang mit Auseinandersetzungen im Drogenmilieu. Wie RTL berichtet, hat die Kriminalpolizei Marseille den Fall übernommen.
Die Ermittlungsbehörden gehen davon aus, dass möglicherweise bis zu 28 Personen in die tödliche Auseinandersetzung involviert sein könnten.