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Raserei

161 km/h in der 50er-Zone – Wien-Raser verliert womöglich sein Auto

161 km/h in der 50er-Zone – Wien-Raser verliert womöglich sein Auto
Foto: iStock
2 Min. Lesezeit |

161 km/h statt 50 – ein Audi A6 rast durch Wien-Favoriten. Die Konsequenzen könnten den Lenker teuer zu stehen kommen.

Die Landesverkehrsabteilung der Wiener Polizei hat am vergangenen Samstag auf der Triester Straße in Wien-Favoriten ein Fahrzeug mit 161 Stundenkilometern gemessen. Auf dem betreffenden Streckenabschnitt gilt eine Höchstgeschwindigkeit von 50 km/h – der Lenker oder die Lenkerin war damit mehr als dreimal so schnell unterwegs wie erlaubt.

Erfasst wurde das Fahrzeug, ein Audi A6 mit Badner Kennzeichen, mittels mobilem Radargerät. Die Identität der fahrenden Person wird derzeit im Rahmen einer Lenkererhebung ermittelt; nach Abschluss dieser Erhebung wird die zuständige Behörde Kontakt aufnehmen.

Drohende Konsequenzen

Die rechtlichen Folgen könnten gravierend sein: Neben dem Entzug der Lenkberechtigung ist auch eine Beschlagnahme und anschließende Versteigerung des Fahrzeugs möglich. Die Möglichkeit, bei einer Geschwindigkeitsüberschreitung von mehr als 80 km/h im Ortsgebiet das Fahrzeug zu beschlagnahmen und anschließend zu versteigern, beruht auf der 34. Novelle der österreichischen Straßenverkehrsordnung (StVO), die mit 1. März 2024 in Kraft getreten ist. Im Ortsgebiet gilt, dass bei einer Überschreitung des Tempolimits um mehr als 80 km/h kein vorangegangenes Delikt erforderlich ist, um das Fahrzeug dauerhaft einzuziehen.

Für eine Geschwindigkeitsüberschreitung von mehr als 60 km/h im Ortsgebiet sieht der österreichische Strafenkatalog Geldstrafen von 500 bis 7.500 Euro und einen Entzug der Lenkberechtigung von mindestens drei Monaten vor.

Der Erlös aus der Versteigerung eines wegen extremer Geschwindigkeitsüberschreitung eingezogenen Fahrzeugs wird in Österreich zu 70 Prozent dem Verkehrssicherheitsfonds zugewiesen, während die übrigen 30 Prozent an die jeweils zuständige Gebietskörperschaft gehen. Für den Staatshaushalt bedeutet das einen Zufluss von mehreren Zehntausend Euro, der als nahezu sicher gilt.

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KO KOSMO-Redaktion
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