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Annäherung

Trump nach Selenskyj-Treffen: „Putin will aus dem Schlamassel raus“

Trump nach Selenskyj-Treffen: „Putin will aus dem Schlamassel raus“
FOTO: EPA-EFE/Michael Buholzer/Aaron Schwartz
2 Min. Lesezeit |

US-Präsident Donald Trump und der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj haben sich am Mittwoch für ein Gespräch am Rande des NATO-Gipfels in Den Haag getroffen. In sozialen Netzwerken bezeichnete Selenskyj die Unterredung als „lang und substanziell“ und hob hervor, dass die Diskussion einen möglichen Waffenstillstand sowie Maßnahmen zum Schutz der ukrainischen Zivilbevölkerung umfasste. Auch Trump äußerte sich nach dem Treffen zufrieden und erklärte, das Gespräch sei äußerst angenehm verlaufen – ungeachtet früherer Spannungen zwischen beiden Staatsmännern.

Nach Angaben des ukrainischen Präsidialamtes dauerte die Begegnung etwa 50 Minuten. Ein Mitarbeiter Selenskyjs teilte mit, der ukrainische Präsident sei mit dem Verlauf des Gesprächs zufrieden und habe Trump seinen Dank ausgesprochen. Neben dem russischen Angriffskrieg gegen die Ukraine standen auch verschärfte Sanktionen gegen Moskau sowie der Erwerb amerikanischer Rüstungsgüter auf der Agenda.

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Putins Friedenssignale

Trump berichtete zudem von einem kürzlichen Telefonat mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin. Demnach habe Putin signalisiert, den Ukraine-Konflikt beenden zu wollen und Trump Unterstützung im Iran-Konflikt angeboten. Trump gab an, dieses Angebot abgelehnt und stattdessen erwidert zu haben: „Nein, Sie können mir mit Russland helfen.“

Angespannte Vorgeschichte

Die Beziehung zwischen Trump und Selenskyj war in der Vergangenheit nicht frei von Konflikten. Ende Februar kam es zu einem diplomatischen Zwischenfall im Weißen Haus, als Trump und US-Vizepräsident Pence dem ukrainischen Staatschef respektloses Verhalten vorwarfen und ihn des Raumes verwiesen. In der Folgezeit näherten sich beide Seiten jedoch wieder an. Der für den G7-Gipfel (Gruppe der sieben führenden Industrienationen) in Kanada im Juni vorgesehene Austausch kam nicht zustande, da Trump die Veranstaltung vorzeitig verließ.

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Auf dem Weg zum NATO-Gipfel in Den Haag, bei dem die 32 Mitgliedstaaten eine Erhöhung der Verteidigungsausgaben auf fünf Prozent des Bruttoinlandsprodukts bis 2035 beschlossen, hatte Trump bereits angedeutet, er werde „wahrscheinlich“ mit Selenskyj zusammentreffen.

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KO KOSMO-Redaktion
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