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Gefährliche Urlaubsmitbringsel

Urlauberin geschockt: Skorpion reist heimlich aus Kroatien im Gepäck mit (VIDEO)

Urlauberin geschockt: Skorpion reist heimlich aus Kroatien im Gepäck mit (VIDEO)
FOTO: Tierschutz Austria
3 Min. Lesezeit |

Ungebetene Urlaubserinnerung: Ein Skorpion reiste im Koffer einer Österreicherin von Kroatien nach Hause. Tierschutz Austria warnt vor blinden Passagieren im Reisegepäck.

Während der Urlaubssaison können sich mitunter unerwünschte tierische Begleiter ins Reisegepäck schleichen. Bei Tierschutz Austria sorgte jüngst ein solcher Fall für Aufmerksamkeit: Ein Skorpion hatte sich unbemerkt im Koffer einer Österreicherin versteckt, die aus Kroatien zurückkehrte. Die Geschichte nahm jedoch eine positive Wendung – das Tier wurde rechtzeitig entdeckt, ins Tierschutzhaus Wien-Vösendorf gebracht und konnte schließlich durch eine Mitarbeiterin wieder in seine natürliche Umgebung zurückgebracht werden.

„Es kann schnell passieren, dass sich ein blinder Passagier ins Gepäck verirrt. In den meisten Fällen handelt es sich um völlig harmlose Tiere, die sich einfach verstecken – wie Frösche, Eidechsen oder sogar Insekten im Salat“, sagt Stephan Scheidl, Tierheimleiter bei Tierschutz Austria. „Aber gerade exotische Tiere brauchen besondere Pflege und können bei falscher Behandlung auch gesundheitliche Risiken bergen – für Mensch und Tier.“ Deshalb ist es wichtig, vorbereitet zu sein und verantwortungsvoll zu handeln.

Seltene, aber nicht unbekannte Vorfälle

Während exotische blinde Passagiere wie Skorpione nur sehr selten entdeckt werden, sprechen Experten von Einzelfällen, die im Vergleich zu anderen Tierrettungseinsätzen eine Ausnahme darstellen. Die meisten unbeabsichtigten tierischen Mitreisenden sind harmlose Arten wie Spinnen oder Insekten. Gezielte Statistiken zur Häufigkeit solcher Vorfälle in Österreich liegen jedoch nicht vor – ein Umstand, der die Einzigartigkeit jedes einzelnen Falls unterstreicht.

Illegaler Tiertransport

Obwohl solche unbeabsichtigten tierischen Mitreisenden vergleichsweise selten vorkommen, weist Tierschutz Austria auf ein gravierenderes Problem hin: den bewussten, gesetzeswidrigen Transport exotischer Arten. „Manche Tiere, etwa Landschildkröten, werden leider auch oft absichtlich mitgenommen – das ist nicht nur grausam, sondern illegal“, so Scheidl.

VIDEO: Tierschutz Austria

Praktische Ratschläge

5 Tipps von Tierschutz Austria – damit die Rückkehr aus dem Urlaub keine böse Überraschung wird:

– Gepäck kontrollieren: Vor dem Packen sollte das Gepäck gründlich überprüft werden – auch Schuhe und Taschen.
– Vorsicht walten lassen: Das Tier sollte nicht mit bloßen Händen berührt werden. Manche Arten sind giftig oder beißen aus Angst.
– Fachleute kontaktieren: Im Zweifel sollte man sich rasch an eine Tierschutzorganisation oder ein nahegelegenes Tierheim wenden.
– Wärme sichern: Tiere aus wärmeren Regionen benötigen entsprechende Temperaturen. Unterkühlung kann schnell lebensbedrohlich werden.
– Sichere Unterbringung: Marmeladengläser mit einem luftdurchlässigen Stoffdeckel eignen sich gut als Übergangslösung für kleine Tiere.

Wichtiger Hinweis: Bei der Entdeckung exotischer Tiere im Gepäck sollte keinesfalls selbst eingegriffen werden. Eine unsachgemäße Handhabung kann sowohl für Mensch als auch Tier gefährlich werden – umgehend Fachleute oder die Tierrettung verständigen ist die sicherste Option.

Für alle Fälle steht der Tiernotruf von Tierschutz Austria unter +43 1 699 24 80 rund um die Uhr zur Verfügung.

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KO KOSMO-Redaktion
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