Zwei Tage, 2.500 Demonstranten und massive Verkehrsbehinderungen: Die kurdischen Protestmärsche werden Wien am Dienstag und Mittwoch in Atem halten.
Kurdendemonstrationen sorgen für Verkehrsbehinderungen
Zwei aufeinanderfolgende Demonstrationen gegen militärische Aktionen in Nordsyrien werden am Dienstag und Mittwoch den Wiener Verkehr erheblich beeinträchtigen. Wie der ÖAMTC mitteilt, werden rund 2.500 Teilnehmer erwartet, die am 27. und 28. Jänner 2026 durch stark frequentierte Bereiche der Bundeshauptstadt ziehen. Der erste Protestmarsch führt durch westliche Stadtteile zum Christian-Broda-Platz, während die zweite Kundgebung das Zentrum Wiens betrifft.
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Dienstags-Route
Am Dienstagabend müssen Autofahrer zwischen 18:30 und 21:30 Uhr mit erheblichen Einschränkungen rechnen. Die Demonstrationsroute verläuft von der Keißlergasse über Cossmanngasse, Hellmesbergergasse und Hochsatzengasse weiter über Baumgartenstraße, Zehetnergasse und Linzer Straße bis zur Mariahilfer Straße und endet am Christian-Broda-Platz. Verkehrsexperten des Automobilclubs warnen vor Verzögerungen besonders auf der Linzer Straße, Hütteldorfer Straße, der Westeinfahrt und -ausfahrt sowie auf der Äußeren Mariahilfer Straße, dem Gürtel und der Felberstraße.
Mittwochs-Sperrungen
Der zweite Protestzug beginnt am Mittwochabend um 18:30 Uhr vor dem Parlament und bewegt sich über die Ringstraße und Währinger Straße bis zur Boltzmanngasse. Bereits ab 18:15 Uhr wird der Ring ab dem Schwarzenbergplatz für den Verkehr gesperrt. Das Ende der Veranstaltung ist für etwa 21:00 Uhr geplant. Mit Staubildungen ist vorwiegend auf der Ringstraße, der Zweierlinie, im Bereich des Karls- und Schwarzenbergplatzes, auf den Ringzufahrten wie der Wiedner Hauptstraße oder Rechten Wienzeile sowie auf der Währinger Straße zu rechnen.
Der ÖAMTC rät Verkehrsteilnehmern, auf die U-Bahn umzusteigen oder die betroffenen Gebiete weiträumig zu umfahren.