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Dürrekrise

Dramatische Trockenheit: Erste Gemeinde braucht Wasser-Notversorgung

Dramatische Trockenheit: Erste Gemeinde braucht Wasser-Notversorgung
(Symbolbild FOTO: iStock)
2 Min. Lesezeit |

Österreich erlebt die trockenste Frühjahrsperiode seit 1858 – und eine Gemeinde zahlt bereits den Preis dafür.

Im Waldviertel spitzt sich die Lage durch anhaltende Trockenheit dramatisch zu. Besonders hart trifft es die Gemeinde Artstetten-Pöbring im Bezirk Melk: Wie noen.at berichtet, reichen die lokalen Wasservorräte nicht mehr aus, um die Bevölkerung ausreichend zu versorgen. Damit ist die Gemeinde erstmals vollständig auf Wasserzufuhr von außen angewiesen.

In Niederösterreich steht damit bereits die erste Gemeinde ohne eigenständige Trinkwasserversorgung da. Die Einwohnerinnen und Einwohner sind seither auf externe Lieferungen angewiesen.

Rekordtrockenheit in Österreich

Die wochenlange Dürre hat die Lage in der Region erheblich verschlechtert. In mehreren Gemeinden im südlichen Waldviertel werden die Wasserreserven zunehmend knapper. Ohne nennenswerte Niederschläge könnte sich die Situation nach Einschätzung von Experten weiter verschlechtern.

Bereits in der jüngeren Vergangenheit hatte die Trockenheit in Österreich Alarm ausgelöst. Auch die Lobau gerät zunehmend unter Druck: Der WWF warnte bereits eindringlich vor schwerwiegenden Folgen für eines der bedeutendsten Feuchtgebiete des Landes.

Österreich erlebte heuer die trockenste März-April-Periode seit dem Beginn der Wetteraufzeichnungen im Jahr 1858. Eine Staubschicht, die sich derzeit weiträumig über das Land ausbreitet, ist dabei weit mehr als ein optisches Phänomen – sie gilt als besorgniserregendes Zeichen für den Zustand der heimischen Wälder. Im April 2026 fielen im landesweiten Durchschnitt 65 Prozent weniger Niederschlag als im vieljährigen Mittel.

Ungewisse Entspannung

Für viele Menschen im Waldviertel wird die Lage von Woche zu Woche schwieriger. Die betroffenen Gemeinden sind gefordert, rasch Alternativen zu organisieren, um die Grundversorgung sicherzustellen.

Sollten die Niederschläge in den kommenden Wochen weiterhin ausbleiben, könnten nach Experteneinschätzung noch weitere Regionen von der Wasserknappheit betroffen sein.

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KO KOSMO-Redaktion
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