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Sperrung

Traumstrand für 2 Jahre gesperrt – Felssturz-Gefahr zu hoch

Traumstrand für 2 Jahre gesperrt – Felssturz-Gefahr zu hoch
Zakynots
3 Min. Lesezeit |

Ein Traumstrand, ein legendäres Wrack – und ab sofort ein striktes Verbot. Zakynthos zieht 2025 eine harte Grenze.

Wer in diesem Sommer einen Urlaub auf Zakynthos plant, muss auf eines der bekanntesten Fotomotive der Insel verzichten: Der Navagio-Strand ist für Besucherinnen und Besucher vollständig gesperrt. Die griechischen Behörden haben die Bucht bis mindestens 31. Oktober 2026 für den Publikumsverkehr geschlossen. Ausschlaggebend für die Entscheidung sind die steilen Kalksteinwände rund um die Bucht, von denen jederzeit Felsbrocken abbrechen können.

Gerade in der touristischen Hochsaison, wenn zahlreiche Boote und Urlauber die Bucht ansteuern, sehen die Behörden ein erhebliches Sicherheitsrisiko. Mit der nun verlängerten Sperrung soll der Schutz der Gäste sichergestellt werden.

Die Sorge der Behörden ist nicht unbegründet: Am Navagio-Strand auf Zakynthos kam es 2018 zu einem Felssturz, bei dem Badegäste verletzt wurden. Daraufhin wurde der Strand bis April 2019 gesperrt und danach nur unter strengen Auflagen wieder freigegeben. Die aktuelle Sperrung zeigt, dass die Felssturzgefahr weiterhin als kritisch eingestuft wird.

Strenge Zugangsbeschränkungen

Wie die „Griechenland Zeitung“ berichtet, gelten strenge Zugangsbeschränkungen: Das Betreten des Strandes ist ebenso untersagt wie das Baden in der Bucht. Wer dennoch versucht, sich dem Gelände zu nähern, riskiert ein Bußgeld. Die Einschränkungen betreffen jedoch nicht nur den Strand selbst – auch Boote müssen einen Mindestabstand von 50 Metern zur Küstenlinie einhalten.

Das berühmte Wrack der „Panagiotis“ ist damit nur noch aus erheblicher Entfernung zu sehen. Der Strand auf der Ionischen Insel Zakynthos zählte lange zu den meistbesuchten Ausflugszielen Griechenlands und wurde vor allem durch das seit den 1980er-Jahren im Sand liegende Frachtschiff zum begehrten Selfie-Motiv.

Wer die geltenden Vorschriften missachtet, muss mit Verwaltungsstrafen rechnen. Nach Angaben der „Griechenland Zeitung“ sollen die Maßnahmen die Besucherinnen und Besucher vor herabstürzenden Felsbrocken schützen. Besonders gefährdet sind jene Bereiche, in denen die Felswände nahezu senkrecht ins Meer abfallen.

Neue Wohnmobil-Regeln

Für Reisende, die mit dem Wohnmobil oder Wohnwagen nach Griechenland fahren, gelten ab 2026 ebenfalls neue Regelungen. Innerhalb von Ortschaften dürfen Wohnmobile bis zu einer Länge von 7,5 Metern zeitlich unbegrenzt parken, sofern dies auch für andere Fahrzeuge zulässig ist. Für größere Fahrzeuge sowie Wohnwagen gilt hingegen eine maximale Standzeit von 24 Stunden.

Außerhalb geschlossener Ortschaften ist das Parken auf ausgewiesenen Flächen, am rechten Fahrbahnrand oder auf dem Seitenstreifen gestattet, solange kein entsprechendes Verbotsschild vorhanden ist – eine generelle Zeitbeschränkung besteht dort nicht. Entscheidend ist dabei die Unterscheidung zwischen bloßem Parken und Campen: Wer im Fahrzeug übernachtet, ohne Markise, Tisch oder Stühle aufzubauen, bewegt sich im legalen Rahmen. Wer hingegen Campingausrüstung aufstellt, campiert wild – was weiterhin verboten bleibt.

Für sensible Gebiete wie Strände, Wälder oder archäologische Stätten gelten darüber hinaus gesonderte Einschränkungen.

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KO KOSMO-Redaktion
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